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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
Entstehung
Seite
567
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von Silber ober geschmolzenem Ehwrnatrium bis zum Glühen in Sauerstoffgaserhitzt wird; aber es wird nicht durch Schmelzen mit salpetersaurem Natrongebildet. Es hat eine schmutzig-grüngelbe Farbe und schmilzt nicht so leicht,wie das Kaliumhyperoxyd, mit welchem es übrigens gleiche Verhaltnissetheilt. Das Natrium ist darin mit 14mal soviel Sauerstoff wie im Alkaliverbunden, d. h. 100 Th. Natrium verbinden sich mit- 51,658 LH. Sauer,stoff, und die stöchiometrische Zahl des Natriumhyperoxyds ist N-» 881,794.Es wird durch Wasser in Sauerftoffgas und Natron zerlegt.

Zum Schwefel, zum Phosphor und zu den Metallen verhält sich dasNatrium eben so wie das Kalium.

Von den Verbindungen, weW'das Natriumoxyd, das Natron, mitden Sauren eingeht, kommen wir hier besonders auf die Verbindung dessel-ben mit der Kohlensäure, auf das kohlensaure Natron, welches einen nichtunbedeutenden Handelsartikel ausmacht, und dessen Gewinnung auf verschie-denen Wegen bereits im 1. Th. S. 615. angegeben worden ist. Da dasim Handel vorkommende kohlensaure Natron gewöhnlich noch Glaubersalzenthält, so muß es durch Umkrystallisiren, welches nöthigenfalls zu wieder-holen ist, gereinigt werden.

Das gereinigte kohlensaure Natron lrystallisirt in wasserheUen schiefenrhombischen Säulen und.deren Abänderungen; es schmeckt kühlend und al-kalisch, rcagirt stark alkalisch, und erfodert zu seiner Auflösung 2 Th. kal-tes und 1 Th. kochendes Wasser. In Alkohol ist es unauflöslich. Es zer-fällt stark in trockner Luft. Es schmilzt leicht in seinem Krystallwasser,welches 62,76 Procent seines Gewichts ausmacht, und dessen Sauerstoffsich zu dem des Natrons wie 10 : 1 verhält. Wenn man die geschmolzeneMasse abgießt, findet man einen Theil des Salzes ungeschmolzen, welchessein Wasser an das Geschmolzene abgegeben hat, und dampft man das letz-tere ab, so schießt daraus ein Salz an, welches ein Drittel weniger Kry>stallwasser enthält und in der Luft nicht fatiscirt. Wenn man geschmolze-nes krystallisirtes kohlensaures Natron gerinnen läßt, so sinkt dessen Tem-peratur bis auf -4- 29 ° oder -^ 29; ° E. herab; schüttelt man die Masseum, so steigt sie schnell bis auf -4- 33^ ", und hält sich auch darauf wah-rend des Gerinnens, so daß 33^ ° der Gefrierpunkt dieses Salzes zu seynscheint. Das wasserfreie Salz schmilzt leichter als das Kalisalz. Daskrystallisirte kohlensaure Natron besteht nach Kirwan aus: 21,58 Na-tron, 14,42 Kohlensäure und 64,00 Wasser; nach Klaproth aus: 22Natron, 16 Kohlensäure und 62 Wasser; es ist hiernach zusammengesetztaus 1 At. Natron (^- 390,897), 1 At. Kohlensäure ( 276,437)und 10 At. Wasser ( 112,4796 . 10 ^- 1124,796), erhält demnachdie stöchiometrische Zahl I^'» -^ 1792,130, woraus sich durch Rech-nung folgendes Vcrhältuiß der Vestandtheile ergiebt: Natron 21,81;Kohlensäure 15,43; Wasser 62,76. Im wasserleeren Zustande ist e« XaÖr--- 667,334, und besteht hiernach aus 58,58 Natron und 41,42 Kohlen»