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stoff. Zum Wasser hat das Natron, eben so wie das Kali, eine sehr großeVerwandtschaft, und es kann durch Schmelzen ebenfalls nicht vom Wafferbefreit werden, sondern verdampft wie Kalihydrat, jedoch schwieriger. Esbesteht aus 1 At. Natron (^ 390,897) und 1 At. Wasser (— 112,479),erhalt die Zahl ^O --» 503,376, und enthalt in 100 Th.: 77,66 Na-tron und 22,34 Wasser; nach Davy 77,1 Natron und 22,3 Wasser. DasNatronhydrat unterscheidet sich so wenig vom Kalihydrat, daß alles, wasvon demselben gesagt worden, auch von diesem gilt. Man kann es krystal-lisirt erhalten, es schießt aber nur bei starker Kälte aus der concentrirtenwäßrigen Auflösung in weißen, vierseitigen, leicht schmelzbaren Tafeln an;die Krystalle ßnd noch etwas unbeständiger, als die des Kalihydrats; sienehmen die Kohlensäure schneller aus der Luft auf, und trocknes ätzendesNatron, das der Luft ausgesetzt ist, wird zwar anfangs feucht, nach eini-gen Tagen aber wieder trocken. Mit dem Kali geschieht dies erst nach ei-nigen Monaten. Die Ursache dieses Unterschiedes ist, daß das Natron mitKohlensaure ein trocknes. fatiscirendes Salz gicbt, das Kali hingegen untergleichen Verhältnissen zerstießt. Wird das ätzende Natron in Waffer aufge-löst, so erhält man die Aetznatronlauge, deren Bereitung bei Qiyuul- !<»!>c»u»tiei angegeben ist, und die, wenn sie als der officinelle I^'<z,l«l- >»t><«niiztiei Anwendung finden soll, ein gleiches spec. Gew. wie die Aetzkali-lauge, nämlich 1,330 — 1,340, haben muß. Da es von Nutzen ist, denGehalt einer Natronauflösung an wasserfreiem Natron dem spec. Gewichtenach zu bestimmen, so möge hier Dalton 's Tabelle einen Platz finden:
Spec. Gew. der Natrongehalt Spec. Gew. der Natrongehalt
ösung.
in Proc.
Lösung.
in Proc.
2,00
77,8
1,40
29,0
1,85
63,5
1,36
26,0
1,72
53,8
1,82
23,0
1,63
46,5
1,29
19,0
1,56
41,2
1,23
16,0
1,50
36,8
1,18
13,0
1,4?
34,0
1,12
9,0
1,44
31,0
1,05
4,7.
Diese Orydationsstufe des Natriums, das Natriumoxyd, Natron, ist esauch, welche sich mit den Säuren verbindet, und die Natronsülze darstellt.Die Affinität des Natrons zu den Säuren ist geringer, als die des Kalis;es zerlegt übrigens in der Regel dieselben Salze, wie das Kali. Die ofst-cinellen Natronsalze sind farblos und feuerbeständig, wenn die Säure nichtzerstört wird. Alle Natronsalze sind in Wasser löslich, viele sind leichterlöslich, als die Kalisalze. Sie sind in der Regel entweder luftbestäüdig oderzerfallen. Ihre Auflösungen geben mit Weinsteinsäure und Platinauflösungkeine Niederschläge.
3) Das Hyperoryd erhält man, wenn Natrium auf einer Scheibe