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liali tartaricmn
Die siltrirte Auflösung bringe nach den Regeln der Kunstin Krystalle und bewahre diese gut auf.
Sie müssen farblos, sehr sauer, an der Luft ein wenig ver-witternd, und in zwei Theilm Wasser auflöslich sepn.
Die nöthigen Erörterungen über dieses Salz sind in dem Obigen be-reits gegeben worden.
X»Ii wrtaricum. Welnsteinsaures Kali.
(I'ÄitÄi-n» t3itari8»w8. Tartarisirter Weinstein. 'lartln«Il»Iicu8,)
Nimm: kohlensaures Kali aus der Potasche, soviel
als du willst.Löse es auf in
dem Achtfachen heißen gemeinen Wassers.Setze nach und nach hinzu
gereinigten Weinstein,bis das Aufbrausen aufhört. Die gehörig neutralisirte Flüssig-keit dicke bei gelinder Warme zur Trockne ein. Die Masse löse in
zehn Theilen kalten destillirten Wassersauf, und stelle es sechs und dreißig Stunden hindurch bei Seite.Dann werde die Flüssigkeit siltrirt, und bei gelinder Warme zurTrockne verdampft. Bewahre es in gut verschlossenen Gefäßen auf.Es sey ein sehr weißes Pulver, die Feuchtigkeit der Luft leichtanziehend, durchaus neutral, von metallischen völlig, von salzi-gen Unreinigkeiten, soviel als es erhalten werden kann, frei.Beigemischte Metalle,, nämlich Eisen und Zinn, werden durchschweftlwasserstoffsaure Ammoniakflüssigkeit und durch salzsaureGoldausiösung erkannt, die fremdartigen Salze bleiben entwedernach der Auflösung in vier oder zehn Theilen destillirten Was-sers zurück, oder können auch durch die Auflösungen des salpc-tersauren Silbers, d<>s salpetersauren Baryts und des oxalsaurenAmmoniaks erforscht werden.
Das neutral« wcinstnnsaure Kali kannte Nicolaus Lemery 1675,und führte es unter dem Namen 8»! vegetalule an. Varchhusen führt«es 1685 unter dem Namen Nlll«»mu« 8»me«K ?2l2«:e1»i, 'I'artHiu» t»>.K»li«lltu8 und 1'm'tHi-u» »uludili« an. Es scheint demnach, daß schon Pa.racelsus im 16. Jahrhundert dieses Salz unter obigen Namen gekannthabe. Boerhaave beschrieb 17M dieses Sa!; unter dem Namen 1'»i-t».