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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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jedem weiter» Grad über 0 nehmen sie 0,2176 mehr des Salzes auf. NachBrandes nehmen loa Th. Wasser bei 10 ° R. 10, bei 25 ° 14, bei30 ° 17, bei 35 ° 21,2, bei 40 ° 25, bei 45 ° 22, bei 70 ° 25 und bei80 ° 26 Th. des Salzes auf. Es ist hiernach in Wasser etwas schwer auf-löslich; in Alkohol ist «s unauflöslich. Im Feuer knistern die Krystalle,und schmelzen erst bei einer sehr hohen Temperatur zu einer wahrend desErkaltens so dicht springenden Masse, daß sie ihren Zusammenhang verliert.Durch Glühen mit Kohle im bedeckten Tiegel wird es zersetzt und in Schwe»felkalium verwandelt. An mehrere Säuren tritt es die Hälfte Kali ab,und wandelt sich dabei in doppelt schwefelsaures Kali um. Nach einer Ana»lyse von Wenzel besteht es aus 54,75 Kali und 45,25 Schwefelsäure, istalso zusammengesetzt aus 1 At. Kali ( 589,916) und 1 At. Schwefel»säure ( 501,165), und erhält die stöchiometrische Zahl 6s 1091,081;das hiernach berechnete Verhältnis, der Bestandtheil« ist 54,07 Kali und45,9Z Schwefelsäure.

Das schwefelsaure Kall muß schön weiß, neutral, luft» und feuerbe-ständig feyn. Die Auflösung muß durch kohlensaures Kali «der Ratronnicht getrübt werden; es soll nämlich ein schwefelsaures Kali vorkommen,welches als Nebmproduct bei der Füllung, des Zinkoxydes aus der schwefel-sauren Zinkausiösung durch kohlensaures Kali gewonnen wird, und das dannoft gefährliche Beimischungen von Zinkoryd enthielt. Diese Verunreinigungmit Zink wird auch dadurch herbeigeführt, daß die Gcheidewasserbrennerzur Zersetzung des Salpeters sich des gemeinen Eisenvitriols, der gewöhn«lich schwefelsaures Kupfer- und Zinkoxyd enthält, bedienen, wo dann imßlückstand« ein Doppelsalz aus schwefelsaurem Kali und schwefelsaurem Zink»,oxyd bleibt. Dieses wird durch zugesetztes Kali oder Natron gefüllt, undder Niederschlag ist dann in Aetzammoniak auflöslich; nimmt diese Auflö-sung eine blaue Farbe an, so ist das Salz auch durch Kupfer verunreinigt,welches durch Blutlaugensalz rothbraun niedergeschlagen wird. Eisengehaltwird durch Gallustinctur, jede metallische Beimischung überhaupt durchschwefelwasserstoffhaltiges Schwefelammonium (hydrothionsaures Ammoniak)angezeigt. Thonerde, die an Schwefelsäure gebunden, als Alaun sich auchals Verunreinigung dieses Salzes vorfindet, wird durch Aetzammoniak undauch durch kohlensaures Kali abgeschieden.

Das schwefelsaure Kali wird in Pulverform und auch in der Auflösungverordnet; hinsichts der letzteren ist aber auf die Schwerlöslichkeit diesesSalzes Rücksicht zu nehmen. Weinsteinsäure, Baryt-, Kall-, Quecksilber-und Bleisalze dürfen nicht damit vermischt.werden.

In dem schwefelsauren Kali ist, wie wir gesehen haben, 1 At. Kalimit 1 At. Schwefelsäure verbunden; dieses neutrale Salz kann aber noch1 At. Schwefelsäure aufnehmen, und bildet dann das zweifach schwe-felsaure Kali ü»U di-su.pkul-ioum, saures schwefelsaures Kali, Xali«ulpliui-ieun» aeiäum. Auf 1 At. neutrale« schwefelsaures Kali ---1091,081 wird demnach 1 At. MchwelMure ---- 501,16s oder auf 100