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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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472 liali sul^Imuemn llepuratum

Noten. Diese Eigenschaften sind zugleich die Kennzeichen der Güte desPräparats. Ein nicht gehörig bereitetes oder schlecht aufbewahrtes Präpa-rat wird, mit Sauren in Berührung- gebracht, wenig Schwefelwasser-stoffgas, dagegen schweflige Saure entweichen lassen, die sich durch ihreneigenthümlichen Geruch zu erkennen gicbt. Die Schwefelleber zum Badeunterscheidet sich bloß dadurch, daß zu ihrer Bereitung weniger reine Mate-rialien angewandt werden.

Die Schwefelleber wird bisweilen innerlich in der Auflösung, in Säf-ten gegeben; ihrer leichten Zersetzbarkeit wegen muß nur souiel davon ver-ordnet werden, daß es zum Verbrauch auf einen Nag ausreichte Häufigerist die Anwendung der Schwefelleber zu Bädern, um die Schwefelbäder dernatürlichen Heilquellen zu ersetzen, welche man dadurch am besten nachah-men kann, daß man das Wasser mit etwas wenig Säure versetzt, und dannSchwefelleber und Kreide unter das Wasser mischt; es erfolgt eine ganzallmälige Entwickelung des Sch>vefelwasserstoffgases und des kohlensaurenGases, Bestandteile der natürlichen Schwefelquellen, welche Gasarten sichdem Badewasser beimischen.

liali »ulpkuricum sexuratum. Gereinigtes schwefel-saures Kali.(Hroimum ^uMeatuni äep. I'arwrn« vitriolnw» äer». 8ul-

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Gut klystaMsirtes und sehr weißes roh es schwefelsauresKali werde mit kaltem gemeinen Wasser abgewaschen und ge-trocknet.

Es kann auch aus der nach der Destillation der Salpeter-säure zurückbleibenden SalZmasse bereitet werden. Diese löse ineiner hinreichenden Menge gemeinen Wassers durch Kochenauf, und neutralisire die etwa überschüssige Säure mit kohlen-saurem Kali. Dann werde die Flüssigkeit filtrirt, und nach denRegeln der Kunst in Krystalle gebracht, welche getrocknet aufbewahre.Es sey völlig neutral, von der Verunreinigung mit Kupferund Zink, welche auf dieselbe Weise wie in dem rohen schwefel-sauren Kali erforscht werden, gänzlich, von Eisen aber, welchesdurch Oalläpseltinctur angezeigt wird, und auch von fremdarti-gen Salzen soviel als möglich frei.

Die Bereitung dieses Salzes gab zuerst Oswald Kroll im Jahr16Z4 an, und benannte es 8fecilieum purz»«« I°as»eel«i; erst späterhinwurde es unverdientmveise nach Tachen, der die Bereitungsweise Croll'sweiter bekannt machte, Lartilru» »itriulillu« Kxu» l'aokßnü genannt. Er