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I>l»r durch Zusammenschmelzen von Kali mit Schwefel gefundene Schwefelsäur« nicht durch die Einwirkung des Wassers hervorgebracht werden tan».Das zweite Schwefelkalium wird erhalten, wenn man gesät-tigtes wasserstoffgeschwefeltes Schwefelkalium (Hydrothionkali), in Alkoholaufgelöst, der Luft aussetzt, bis die Flüssigkeit sich an der Oberfläche zutrüben anfangt, und dann die Auflösung im luftleeren Raum zur Trock-ne abdampft. Es schmilzt leicht, und ist nach dem Gestehen orangefarben,aber'nicht krystallinisch. Diese Verbindung entsteht, indem der Wasserstoffder Schwefelwasserstoffs««« sich auf Kosten der Luft oxydirt. In diesemSchwefelkalium ist das Kalium mit doppelt so viel Schwefel verbunden, alsin dem vorhergehenden, und wenn es oxydirt wird, so entsteht daraus sau-res schwefelsaures Kali.
Das dritte Schwefel kalium wird erhalttn, wenn 100 Th. ge-wöhnliches wasserfreies kohlensaures Kali mit 58,22 Th. Schwefel, oderweniger, in einem gläsernen Gefäße bei anfangender Rothglühhitze so langegeschmolzen wird, bis alles Kochen durch das Entweichen des kohlensaurenGases aufgehört hat, und die Masse nun ruhig fließt. Dabei verbindet sich>5 des angewandten Schwefels mit dem Sauerstoff von H des angewandtenKalis zu Schwefelsäure, welche genau hinreicht, das rückständige ^ des Ka-lis zu sattigen. Daher wird immer, wenn lle»<ri durch Schmelzen' desSchwefels mit einem Alkali, od« einer alkalischen Erde auf tiocknem Wegehervorgebracht wird, Z des angewandten Kalis in^Schwefelkalium verwan-delt. Diese Verbindung ist während des Schmelzens schwarz und undurch-sichtig, wird aber während des Erkaltens leberfarbig, und d.m gewöhnlichenNepiu- vollkommen ahnlich. Setzt man dem kohlensauren,Kali weniger als58 Theile Schwefel zu, so bleibt ein Theil von jenem unzcrlegt, und mischtsich während des Schmelzens vollkommen mit dem Schwefelkalium, so daßsich dieses sowohl mit kohlensaurem als mit schwefelsaurem Kali zusammen-schmelzen läßt. Erhitzt man die Mischung von diesem Schwefelkalium mitkohlensaurem Kali bis zum Weißgluhen, so geräth sie wiederum ins Ko-chen; es entwickelt sich kohlensaures Gas, und der Schwefel verbindet sichmit dem Kalium, indem die vorhergehende niedrigere Schwefelungsstufe her»vorgebracht wird.
Das vierte Schwefelkalium wird gewonnen, indem man über glühen-de« schwefelsaures Kali einen Strom von Schwefelwasserstoffgas leitet, solange als noch etwas Waffer durch die gegenseitige Wirkung des Gases unddes Salzes gebildet wird. Das Schwefelkalium wird nach dem Erkaltendurchsichtig, von einer sehr schönen, weinrothen Farbe. Es enthält ZMalso viel Schwefel als das erste.
Das fünfte Schwefelkalium wird erhalten, indem man Dam-pft von Schwefelkohlenstoff über glühendes schwefelsaures Kali so lauge lei-tet, bis kein kohlensaures Gas mehr dadurch gebildet wird. Es wird aucherbauen, wen» man kohlensaures Kali mit überschüssigem Schwefel zusam-menschmelzt, und nach Verjagung des Ueberschusses des letztern Schwefel-