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Löse es auf in
anderthalb Unzen destillirten Wassers,Die Auflösung schütte in ein Gefäß, welches zehn PfundWasser fassen kann, und welches
mit kohlensaurem Gaseangefüllt ist. Das Gefäß setze mit einem Stöpsel gut verstopftdrei Tage hindurch bei Seite, unter öfterm Lüften des Stöpsels.Die ausgeschiedenen Krystalle trenne von der Feuchtigkeit, spühlesie mit einer geringen Menge destillirten Wassers ab,trockne sie bei einer mittleren Temperatur, und bewahre sie, ineinem gut verstopften Gefäße auf.
Es sey sehr weiß, von mildem Geschmacke, an der Luft nichtfeucht werdend, in vier Theilen Wasser aufföslich, durch welcheAuflösung die Auflösung der schwefelsauren Magnesia nicht ge-trübt werden muß.
Dieses Salz scheint schon Bohn 1685 dargestellt zu haben, wenig«stens lehrte er das Weinsteinsalz durch gelindes Verdunsten seiner Auflösungzu krystallisiren. 176? beschrieb Cartheuser eine Methode, das kohlen-saure Kali in Krystallen darzustellen, die darin bestand, daß über einerAuflösung des Weinsteinkalis der vierte Theil eines mit Potasche bereitetenkohlensauren Ammoniaks abdestillirt wurde. Dasselbe Verfahren schlug et-was verändert Bert holtet 1784 vor. Pelletier lehrte zuerst 1792,dieses Salz durch unmittelbare Verbindung des im Wasser aufgelösten koh-lensauren Kalis mit gasförmiger Kohlensäure darzustellen, und beschriebes auch seinen mehrsten Eigenschaften nach. Hermbstädt schlug 1797vor, das gepulverte Kali in flachen steinzeugenen Gefäßen dünn ausgebrei-tet und leicht bedeckt an Orten, wo sich durch Währung, Athmen oderVerbrennen viel Kohlensaure bildet und entwickelt, im Keller, Wohnzimmerund Laboratorium, so lange hinzustellen, bis das anfangs feucht gewordeneKali wieder vollkommen trocken und beträchtlich schwerer geworden ist, wel-ches binnen 6 bis 8 Wochen stattfinden werde; alsdann durch Auflösen inder dreifachen Menge kalten Wassers, Filtriren und langsames Verdunstenüber schwachem Feuer bis zum Häutchen und Abkühlen das Salz zu gewin-nen. Lowitz zeigte 1800, daß man dieses Salz auch dadurch gewinnenkönne, daß man zu einer concentrirten Auflösung des gewöhnlichen kohlen-sauren Kalis so lange unter beständigem Umrühren in kleinen PortionenEssigsäure zutröpfelt, bis sich ein Aufbrausen zeigt; alsdann wird die Auf-lösung bis zu einer Salzhaut verdunstet, und durch Abkühlen das krystalli-sircnde vollkommen kohlensaure Kali von dem essigsauren Kali getrennt.
Dieses Salz, welches Berzelius zweifach kohlensaures Kali nennt,das aber sonst auch als vollkommen gesättigres, neutrales kohlensaures Kali
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