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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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423
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llvtliaiF/elim ox/lilllatuin iligrum 425

wandtschaft, die es zu diesem Salze hat, eine Zersetzung des Orydulsalzesin Oxyd und Metall. Elfteres bleibt in der Auflösung, letzteres fällt zuBoden, und mischt sich dem Niederschlage bei. Aus diesem Grunde darfman nie concentrirtes Ammoniak zur Auflösung setzen, weil dann an einemPunkte der Flüssigkeit Ueberschuß an Ammoniak stattfindet, und die oben- angeführte Zersetzung an diesem Punkte eintritt. Es darf daher das Am-moniak nur sehr verdünnt und nur unter beständigem Umrühren zu demOxydulsalze hinzugesetzt werden, und zwar nur so lange, als die Flüssig-keit noch nicht alkalisch reagirt. Verfährt man demnach mit der gehörigenVorsicht, so enthalt der Niederschlag kein metallisches Quecksilber, sondernnur Quecksilberoxydul und salpetersaures Ammoniak. Das Verhöltniß die-ser Bestandteile ist nach der von Mitscherlich unternommenen Analysefolgendes: Quecksilberorydul 88,95; Ammoniak 2,46; Salpetersäure 7,32.l». -^- 98,73. Suchen wir dieses Salz, dasselbe als eine chemische Ver-bindung betrachtend, den stöchiometrischen Verhältnissen anzupassen, so kön-nen wir es als zusammengesetzt ansehen aus 1 Atom salpetersaurem Am»moniak und 3 Atomen Quecksilberoxydul und können es demzufolge nachMitscherlich bezeichnen, als ^U-'A-l-3Nz 8786,445 (nämlich891,510 ^- 7894,935). Berechnen wir nach dieser Formel das Verhält-niß der Bestandtheile in 1U0, so erhalten wir Quecksilbcroxydul 89,8 undsalpetersaures Ammoniak 10,2, dieses letztere bestehend aus 2,46 Ammoniakund 7,54 Salpetersaure. Die Sauerstoffmenge in der Salpetersäure ver-hält sich zu der Sauerstoffmenge in dem Quecksilberoxydul wie 5 : s. Wirfinden hiernach die Resultate der stöchiometrischen Rechnung mit den Resul-taten der chemischen Analyse so genau übereinstimmend, daß hierdurch dieAnnahme Mitscherlich's, das Hahnemann'sche Quecksilber sey eine che-mische Verbindung nach obiger Angabe, sehr wahrscheinlich wird, und die-selbe ist auch in unsere Pharmakopoe aufgenommen worden, durch die Be-nennung des Präparats: Kitr»« llminonicu» oum vx^clu n^clrurz^iuzu.Dieser Annahme entgegen sehen Trommsdorff, Geiger, Buch-ner, Pagcnstecher u. A. dieses Quectsilberpräparat nur als ein Ge-menge an von Salpetersäure, Ammoniak, Quecksilberorydul und metalli-schem Quecksilber. Pagenstecher (Buchn. Repert, XXVIl. S. 1.) fol-gert aus seinen wiederholt über diesen Niederschlag angestellten Versuchen,daß derselbe ein Gemenge sey von Quecksilberoxydul, von basisch salpeter-saurem Quecksilberorydul, von fein zertheiltem metallischem Quecksilber,und von einem Ammoniakquecksilbernitrat, worin das Quecksilber im Zu-stande des Oxyds befindlich ist, und daß dieses Nitrat aus dem salpetersau-ren Quecksilberorydul jedesmal mit metallischem Quecksilber vermengt nie-derfalle. Nach Soubeiran (Buchn. Repert. XXV. S. 83 und 221.) ,»st dieses Präparat ein bloßes Gemenge von Quecksilberorydul und basischsalpetersaurcm Quecksilberoxydulammoniak. Sehr häusig enthält nun zwarwirklich der Niederschlag metallisches Quecksilber, indessen möchte wohl nichtbehauptet werden können, daß dieses metallische Quecksilber zu der chcnn-