ll^lllalZ^lliiu »cliti'cum
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den Rückstand süße mit einer hinreichenden Menge gemeinenWassers aus und trockne ihn.
Er sty von fremdartigen Körpern völlig befreit.
Durch dieses Verfahren werden dem Graphit, der in den Gebirgen derlkformation, und zwar vorzüglich im Granit, Glimmer- und Thonschieferin einzelnen Lagern vorkommt, die ihm von diesen anhängenden Unreinigkei-ten entzogen, so daß er, gehörig ausgewaschen, dem Graphit aus Cumber-tand (1. Th. S. Z36.) gleichkommt. Der Graphit hat auch in der Medi-cin Anwendung gefunden, und zwar sowohl innerlich, als äußerlich. Unge-reinigter Graphit giebt sich dadurch zu erkennen, daß er an die damit di-gerirte Salpeter- und Salzsäure erdige Theile abgiebt, und daß er vordem Löthrohr schweflige oder andere Dämpfe entwickelt, wobei er unschmelz-bar ist.
* H^i-Äi-A^i-um »ceticum. Essigsaures Quecksilber.
Nimm: salpetersaure Quecksilberoxydulauflösungsoviel als du willst.Der mit
vier Tyeilen destillirten Wassersverdünnten mische hinzu
essigsaure Kaliauftösung,so lange dadurch ein krystallinifcher Niederschlag hervorgebrachtwird. Diesen trenne mit Hülfe eines Filters^ wasche ihn mitkaltem destillirtem Wasser ab, trockne ihn an einem schat-tigen Orte, und bewahre ihn vorsichtig in schwarz überstrichenenGläsern auf.
Es bestehe in dünnen, schuppenförmigen, blendend weißen undsilberglänzenden Krystallen, die in Wasser kaum auflöslich sind.
Schon Lefebure im 17. Jahrhundert hat die Verbindung des Queck-silbers -mit Essigsäure gekannt. Auch Stahl erwähnte 1738 einer solchenVerbindung. Bestimmtere Erfahrungen machte Mar ggraf 1761, indem erfand, daß das rothe Quecksilberoxyd sich in siedendem destillirtem Essig auf-löse, und ein auf diese Weise mit concentrirter Essigsäure bereitetes essig-saures Quecksilberoxyd wurde durch die l'tmimaeop««!,» Uuru88ie» von 1799ein officinelles Präparat. Bald, und namentlich von Lichtenberg im I.1804 .(Verl. Jahrbuch S. 210.), wurde gezeigt, daß beim Verdampfen derAuflösung ein Theil der Essigsäure sich wieder verflüchtige, und statt einesweißen auflöslichen, ei» zum Theil wenigstens unauflösliches gelbes Salz er-halten werde. 'Zugleich bemerkte auch Lichtenberg, daß ein Theil des