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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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362
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Z62 k't:! 1'aurijn8^i88lltumFerrum Ii^ciroc^anicum

rem sonstigen Verhalten sich völlig gleich. Bei einer gelegentlichen Wieder-holung dieses Versuches habe ich dieselben Resultate erhalten. Dieser Er-folg kann dazu dienen, den Hergang bei der Bereitung des präparirtenGerstenmehls zu erklaren. Das siedende Wasser zieht aus den zunächst mitihm in Verbindung stehenden Theilchen des Mehles die schleimigen, eiweiß-stoffartigen Lheile, das Stärkemehl u. s. w. aus, und bildet mit den äu-ßern Theilen des Mehles um die weiter nach innen befindlichen Theile des-selben eine dichte feste Rinde, welche hier dasselbe leistet, als die Rinde vonBlech, welche das in der blechernen Büchse befindliche Mehl umgiebt. Esberuht also der Erfolg der Arbeit nicht darauf, daß durch das kochendeWasser einige Bestandtheile des Gerstenmehls entfernt weiden, sondernd<v uf, daß die Hitze des kochenden Wassers, deren ununterbrochene Ein-wirkung dadurch unterhalten wird, daß man, um das verdampfende Wafferzu zersetzen, nicht kaltes sondern heißes Wasser nachgießt, die Bestandtheile- des Gerstenmehls auf eine solche Art umändert, daß das so zubereitete Ger-stenmehl jetzt ein leicht verdauliches Nahrungsmittel wird. Daß aber dieverschiedenen Pflanzenstoffe durch die Einwirkung der Wärme wirklich inihrem Wesen verändert werden, daß das Stärkemehl z. B. durch gelindesRösten zu einem in kalten Wasser auflöslichen Gummi werbe (1. Th. S.64.), ist bekannt genug, daher wir denn auch hier die durch die Wärmehervorgebrachte Veränderung der Bestandtheile des Gerstenmehls erklärlichfinden werden.

Das präparirte Gerstenmehl, von Hufeland in den Arzneivorratheingeführt, wird mit Milch abgekocht, als ein leicht verdauliches nährendesMittel, den an Abzehrungen darnieder liegenden Kranken gegeben.

I?el ^lauii iii8pi88atuln. Eingedickte Ochsengalle.

Frische 3 chseng alle werde im Wasserbade zur Dicke desWermuthcrtracts verdampft. Sie werde an einem kalten Ortein gut verschlossenen Gefäßen aufbewahrt, damit sie nicht ver-derbe.

Sie sty von bräunlichgrüner Farbe, mit in Wasser kla-rer grünlicher Auflösung auflöslich, nicht mit Kupfer verun-reinigt, was auf dieselbe Weise wie bei den Ertracten erforschtwird. _______

Man muß recht frische Gallenblasen hierzu verwenden, die Flüssigkeitdurchseihen, und die Arbeit des Abdampfens nicht unterbrechen, damit nichtdiese thierische Flüssigkeit in Verderbniß übergehe.'

5 5 I?«rrmn I,^clr0«^»niculn. (^anurot'lln k'orri cum

(^Äneto I?ßrri. Blausaures Eisen. Eisencyanürcyanid.Berlinerblau.