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völlig weiß, etwas glänzend, fest, in der Kälte etwas brüchig, in der Wärmeder Hand wird es zähe und knetbar, so daß es sich streichen läßt. Durchlanges Liegen wird es, wie alle Bleipflaster, härter und spröder. Es istgeschmacklos, von schwachem eigenthümlichem Gerüche, unlöslich in Wasserund Weingeist. Durch Hitze wird es zerstört, und giebt ein Bleikorn.Wenn es aus einem unreinen mit Kreide verfälschten Bleiweiße bereitetworden, so ist es weich und fettig anzufühlen, auch zeigt es sich bröcklich,und man bemerkt darin die Kreide als ein weißes Pulver, welches sich demWasser mittheilen läßt und dieses milchig macht. Ein unreinliches Verfah-ren beim Ausrollen des Pflasters zu Stangen giebt diesen auf der Ober-fläche eine schmutzige graue Farbe, die sich aber auch in der inner« Massezeigt, wenn das Pflaster verbrannt ist.
Lmpl28tlUln Oonii. Schierlingspstaster.Nimm: gelbes Wachs ein Pfund,Geigenharz,
Olivenöl, von jedem ein halbes Pfund.Wenn sie geschmolzen und halb wieder erkaltet sind, mische all-mälig hinzu
gepulvertes Erdschierlingskraut ein Pfund,daß es ein graugrünes, etwas weiches Pflaster werde.Auf dieselbe Weise werden bereitet:
Lmz,I»8truln V^a8cx2mi. Bilsenkrautpstaster,
welches braungrünlich, etwas weich seyn muß;Nmplll8trum Neliloti, Melilotenpfiaster,
welches dunkelgrünlich, etwas weich seyn muß.Sie müssen gut aufbewahrt werden, damit sie nicht durch Schim-mel verdorben werden.
Diese Pflaster müssen gleichförmig gemischt seyn, die Farbe und denGeruch der gepulverten Kräuter erkennen, lassen, und weder im Aeußernnoch im Innern Schimmel zeigen, welchem Verderben diese Pflaster leichtunterworfen sind, besonders wenn bei dem Ausrollen derselben zu StangenWasser hineingebracht worden ist, daher es besser ist, dies« Pflaster mitetwas Oel auszurollen.
* Lmpla8tlum con8oliäan8. Vereinigendes Pflaster.
Heilpflaster.
Nimm: Bleiweißpflaster,
Einfaches Bleiglättepflaster» von jedem zwölfUnzen,