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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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304 (!nn8erv2 Knznrum (!u^rum llluminItum

ganz, jedoch aber so trocken seyn, daß der Zucker sich darin ein klein wenigcandirt; sie müssen den eigenthümlichen Geruch und Geschmack der darinbefindlichen Pstanzentheile weder durchs Alter noch durch Gahrung verlorenhaben, wodurch sie leicht sauer und schimmlig werden, besonders wenn siezu feucht sind und nicht die gehörige Consistenz haben. Sie dürfen dahernicht in zu großer Menge vorräthig gehalten werden, weil sich die Conser«ven im Allgemeinen nicht lange gut halten. Besonders leicht dem Verderbendurch Gahrung unterworfen ist die Löffelkrautconserve, da das Kraut sehrsaftig ist, aus welchem Grunde dieselbe denn auch in unserer Pharmakopoekeine Aufnahme mehr gefunden hat, um so mehr, als ihr Gebrauch sehreingeschränkt war.

Eine gute t!nn8ervi> cuenlearill« hat eine grüne Farbe, und den ei-genthümlichen scharfen Geschmack des Krautes.

5 (!nn8«rva Iio8«»i-um. Rosenconserve.Nimm: frische Rosenblumenblatter ein Pfund.Sie werden in einem steinernen Mörser mit Hülfe einer hölzernenKeule zur Consistenz eines Breies zerstoßen. Mische hinzu:pulverisirten sehr weißen Zucker zwei Pfund.

Die Rosenconserve hat eine röthlichschwarze Farbe, einen angenehmenRosengeruch und zusammenziehenden Geschmack. Sie ist ziemlich lange

haltbar.

Olprum aluinincltlim. Kupferalaun.

Nimm: Grünspan,

gereinigten Salpeter,

Alaun, von jedem zwei Unzen.Zerstoßen werden sie in einem irdenen glasirten Geschirre geschmol-zen. Wenn sie bei gelinder Warme geschmolzen und vom Feuerentfernt sind, so mische hinzu:

zerriebenen Campher eine Drachme,Dann gieße aus. Die erkaltete weißbläuliche Masse zerbrich in kleineStücke und bewahre sie gut auf.

Dieses zusammengesetzte Arzneimittel kam unter dem Namen I^pi» <!,.>inu» 8. opntl»2!mieu« 8t. Vve«, St. Uves Augenstein oder Wundstein, inden Arzneivorrath, und besteht aus einem Gemenge der angegebenen Salze,welche bei der angewandten Warme in dem Krystallwcisser zerfließen, beidem Erkalten aber zu einer festen Masse gestehen, die wohl nicht mehr dieSalze im völlig unveränderten Zustande enthält, sondern deren Bestandtheile