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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
Entstehung
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3) Die Kohlensäure. Dieser gasförmige Körper, welcher bei<3»8 neiöi caflx,»,« noch besonders abgehandelt werden wird, entsteht,wenn 2 Bolum Kohlcnoxydgas mit 1 Volum Sauerstoffgas verbunden wer-den. Bon diesen 3 Volumen verschwindet das eine, und das Volum deskohlensauren Gases wird gleich dem dcs Kohlenoxydgases. Das kohlensaureGas besteht demnach aus 2 Volum Sauerstoff und aus 1 Volum Kohlen-sioffgas zu 2 Volumen condensirt. Sie wird immer gebildet beim Verbren-nen kohlenstoffhaltiger Substanzen bei hinreichendem Sauerstoffe. Dem Ge-wichte nach besteht sie aus 27,38 Kohlenstoff und 72,62 Sauerstoff, oder100 Kohlenstoff nehmen 265,23 Sauerstoff, d. h. doppelt so viel als indem Kohlenoxydgase, auf. Ihre stöchiometrische Zahl ist 00'-i^n 276,437.Mit dem'Wasserstoffe kann sich der Kohlenstoff in 2 verschiedenen Ver-hältnissen vereinigen, und die daraus entstehenden Verbindungen sind gas-förmig.

1) Kohlenwasserstoffgas mit der geringeren MengeKohle (gewöhnliches Kohlenwasserstoffgas). Beim Destilliren mancher or-ganischen Körper kommen, außer Wasser und brenzligem Oele, eine Mengestinkender Gasarten zum Vorscheine, welche thcils aus Kohlensaure, theilsaus Kohlenwasserstoffgas, und theils aus Kohlcnoxydgas bestehen. Vondem kohlensauren Gase kann das Kohlenwasscrstoffgas durch Umschütteln mitKalkwasser leicht befreit, vom Kohlcnoxydgas aber nur mit großer Schwie-rigkeit gereinigt werden. Man erhält das Koylenwasserstoffgas auch, wennman schwefelfreie und trockne Steinkohle für sich, destlllirt, und das Gas,ehe man es aufsammelt, durch ein glühendes Rohr leitet; es enthalt jedochstets ein wenig Kohlcnoxydgas. Auch wenn Camvhcr-, Alkohol und Aether-dämpfe durch eine glühende Röhre von Glas, Porcellan oder Kupfer gelei-tet werden, erhalt man ebenfalls ein Gemenge von kohlensaurem, Kohlcn-oxydgas und Kohlenwasserstoffgas. In stehenden Wässern, die sich »uflockerm, morastigem Boden befinden, und in welchem dieses durch die Zer-störung organischer Körper gebildet wird, stürzt man eine mit Wasser ge-füllte Flasche um, in deren Oeffmmg ein weiter Trichter befestigt ist, undrührt dann mit einem Stocke den Boden auf, wodurch Luftblasen empor-steigen, die man mittelst des gerade über der aufgerührten Stelle gehalte-nen Trichters auffangt und in die Flasche steigen läßt. Das an mehrerenStellen gesammelte Gas wird mit Kalkwasser gewaschen, um es von derKohlensäure zu befreien, enthält aber noch etwas atmosphärisch« Luft.

Das Kohlenwasserstoffgas besitzt einen unangenehmen Geruch, ist schwe-rer als reines Wasserstoffgas, aber leichter als atmosphärische Luft. Esbrennt mit einer schwachen blauen Flamme, die nicht erleuchtet. Es be-steht aus einem Volum gasförmigen Kohlenstoff und 4 Vol. Wasserstoffgas,zur Hälfte vom Volum des letztern, oder ^ vom ganzen Volum des Gasescondensirt. Dem Gewichte nach besteht es aus 75,15 Kohlenstoff und 24,33Wasserstoff. Seine stöchiometrische Zahl ist Oll^ -- 101,4962.

Dve^ts Gas kommt oft in Stcinkohlenflötzcn vor, hat zwar an sich kei-