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Lal5«linum ^Vucistae. Muskatbalsam.
Nimm: gelbes Wachs eine Unze,
Mandelöl zwei Unzen,
Muskätöl drei Unze«.Dem Geschmolzenen setze während des Erkaltens hinzu:
Muskatenblüthöl vier und zwanzig Tropfen;dann gieße es in Kapseln aus. Es werde wohl aufbewahrt.
Der Muskatbalsam, wi« er im Handel zu uns kommt, ist gewöhnlichso hart, daß er nicht an sich zu Einreibungen gebraucht werden kann, daherpflegte man den käuflichen Balsam durch gelindes Zusammenschmelzen mitOel und einem kleinen Zusätze von Wachs oder Talg hiezu geeigneter zumachen. In der hier gegebenen Vorschrift betragen die Zusätze gerade soviel wie der Müskatbalsam. Das ätherische Muskatenblüthöl muß der bei-nahe schon erkalteten Masse zugemischt, und diese dann in eine Papierkapselausgegossen werden.
Lar^ta muliatica. Salzsaurer Baryt.(I'en-n ponäerosa salitÄ. Salzsaure Schwererde. <ünlo>
Nimm: auserlesenen und aufs feinste gepulverten natürlichenschwefelsauren Baryt ein Pfund.Mische sorgfältig hinzu
gepulverte Kohlen anderthalb Uyzen,
gepulvertes Geigenharz drei Unzen.Das Gemisch lasse in einem nicht gar zu weiten, leicht bedeck-ten Tiegel, bei einem bis aufs höchste verstärkten Feuer eineStunde hindurch glühen. Auf die erkaltete und zerriebene ineine Flasche geschüttete Masse gieße
kochendes destillirtes Wasser zwölf Pfund.In dem verschlossenen Gefäße digerire, unter öfterm Umschütteln,einige Stunden hindurch. Dann filtrire und gieße auf den Rück-stand wieder auf
kochendes destillirtes Wasser vier Pfund,wiederum digerirend, damit das Schwefelbaryum völlig aufgelöstwerde. In die nach dem Erkalten durch ein Fittrum abgeson-derte, mit der ersten gemischte Flüssigkeit tröpfle vorsichtig hinein
Salzsäure,". 17