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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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232
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aber auch schwächer an Gerüche und Gcschmacke. Es ist ein sehr angenehmmeö destillirtes Wasser.

Stockmann (Trommsd. N. I. 1827. XlV. l. S. 2Z7,) bemerkte indem Zimmtwasser die Bildung von Benzoesäure, wobei der Zimmrgeruch sichimmer' mehr verminderte, und das Wasser sauer wurde (uergl. 1. Th. S,212.). Dieser Gehalt an Benzoesäure in dem Zimmtwasser kann bisweilenZersetzungen herbeiführen, z. B. wenn Quecksilbcrsublimat in Zimmtwasseraufgelöst wird, so erzeugt sich ein stockiger verhältnißmäßig bedeutender Nie-derschlag, der, wie 'schon Art und Form der Absonderung deutlich zu be-weisen scheinen, benzoesaureö Quecksilberoryd ist. Ein solcher Niederschlagkann Nachtheil herbeifuhren.

Ein Zimmtwasser, welche« au« den ZimmtblütlM (rlor«» Ozzia«,)dcstillirt wäre, ist im Gerüche und Geschmacke stärker und brennender, undbei weitem nicht so angenehm (1. LH. S. 213.).

H^lm (Ünnamolni vi'no«». Weiniges Zimmtwasser.

Nimm: zerstoßene Zimmtcafsia ein Pfund,rectifieirten Weingeist zwei PfundBrunnenwasser so viel als genug.Es werden neun Pfund abdestillirt, welche gut aufbewahrtwerden.

Es ist trübe, mit der Zeit klar.

Dieses Wasser unterscheidet sich vom vorigen durch einen bedeutendenWeingeistgehalt, so daß in jeder Unze desselben 1^ Drachmen, also beinahe2 Drachmen Weingeist enthalten sind. Auch ist das Nerhältniß der Zimmt«cassia etwas größer, da hier von einem Pfunde Eassia nur neun, dort zehnPfund Wasser abgezogen werden, so daß es also auch etwas starker anätherischem Oele ist, welches hier durch den Weingeist besser in Auflösungerhalten werden kann.

^V<zu3 Ntri. CitronenwaMr.Nimm: Gelbes von Citronen ein Pfund,Brunnenwasser so viel als genug.»Durch Destillation werden zwölf Pfund übergezogen.Es sey klar.

* ^ /^ua (!l,cKIsmig6. Löffelkrautwasser.Nimm: frisch zerstoßenes Löffelkraut zwei Pfund,

Brunnenwasser so viel als genug.Durch Destillation werden zehn Pfund abgezogen.