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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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reichend ssy, um »ermittelst des kohlensauren Natrons ans dem zum Breiungerührten Benzoeharze die Säure auszuziehen. Stoltze (Verl. Jahrb.XXV. 1. 1823. S. 76.) befolgte eine schon von Bucholz angegebene Me-thode, daß er zur bessern Aufschließung des Benzoiiharzes dieses in Wein-geist auflöste, zur Entfärbung aber, da die benzoösauren Alkalien durchKohle nur schwer entfärbt werden, die frisch gefällte Thonerde vorschlug.Berzelius hat zu diesem Zwecke die Blutlaugenkohle empfohlen. Weni-ger Abweichendes bieten die von Buchner, Ierone, Weltmann u. a.angegebenen Methoden dar.

Die Benzoesäure ist mit den übrigen Bestandtheilen des Benzoeharzesin so inniger Verbindung, daß ein bloßes Sieden des Harzes mit reinemWasser wenig wirkt, daß es vielmehr chemisch einwirkender Mittel bedarf,welche vermöge ihrer näheren Verwandtschaft zu der Saure diese aus ihrenbisherigen Verbindungen zu trenne» vermögen, und hierzu sind unstreitigdie Alkalien die passendsten. Das Natron verdient aber in diesem Fallevor dem Kali den Vorzug, weil es mit der Schwefelsäure, welche nachyerzur Zersetzung des benzoissauren Salzes angewandt wird, ein leichter auf-lösliches Salz giebt als das Kali mit dieser Säure, das schwefelsaure Na-tron also,leichter in der Auflösung bleibt als das schwefelsaure Kali, durchwelches die niederfallende Saure verunreinigt werden kann. Die vorgeschrie-bene Menge kohlensauren Natrons ist mehr als hinreichend, um alle auchin der besten Sorte Benzoii vorhandene Saure zu binden, welches durch24stündige Digestion der breiförmigen Masse, in welcher die concentrirteNatronlauge kräftig einwirken kann, bewirkt wird. Wird sogleich Siede-hitze angewendet, so bäckt das Harz zusammen, und hindert die Einwir-kung des Natrons.

Durch, das nachherige Sieden wird die vollständige Auflösung des inder breiigen Masse vorhandenen benzo «sauren Nattons bewirkt, zugleich wirdaber auch eine seifenartige Verbindung, durch Einwirkung des im Ueber-schuss? vorhandenen Natrons «uf das Harz der Benzo« entstanden — eineBenzoöharzseife — in dem siedenden Wasser aufgelöst, welche es auch inder bis auf zwölf Pfund eingekochten und heiß colirtcn Flüssigkeit bleibt.Beim Erkalten und Stehenlassen der Flüssigkeit scheiden sich harzige Theileaus, weil die erkaltete Natronlauge nicht alles in der Siedehitze aufgelösteHarz in der Auflösung erhalten kann, von welchem dieselbe noch mehr fal-len läßt, wenn das vorwaltende Natron, vermöge dessen eben das Harz inder Auflösung erhalten wurde, durch nach Vorschrift der Pharmakopoe be-reitete verdünnte Schwefelsäure neutralisirt wird, und damit dieses vollstän-diger geschehe, wird die Flüssigkeit bis auf ^ eingekocht. Von dem ausge-schiedenen Harze wird die Lauge durch ein Filtrum geschieden, diese dannbis auf sechs Pfund eingedampft, und während sie noch heiß ist, damit näm-lich beim Erkalten nicht benzo«saures Ratron sich ausscheide, auch die Re-action der Stoff« kräftiger erfolge, aufs neue so viel verdünnte Schwefel-säure zugesetzt, daß die Menge der im Ganzen verbrauchten Säure 24 Un-