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Ziukstücke, dass sie geschmolzen den Tiegel zu % bis % sei-nes Raumes ausfüllen. In starker ßothglühhitze bricht dieobere Schicht des Zinks mit der Luft in Berührung in eineblendend gelblich und bläulichweisse Flamme aus und verbrenntzu Zinkoxyd, wobei ein kleiner Theil dieses letzteren sich inForm leichter wolliger oder spinnenwebenartiger Flocken (Lnnaphilosophicd) erhebt und sich theilweise an die Wandungen desTiegels ansetzt. Mit einem eisernen Löffel oder Spatel nimmtman das Oxyd heraus, damit die Oberfläche des Zinks wiedermit der Luft in Berührung komme und der Oxydationsprozesssich erneue. Durch Nachwerfen von Zinkstücken und des mitdem Oxyd zugleich herausgenommenen Zinks setzt man dieArbeit nach Bedürfniss und Belieben fort. Verwendet man einunreines Zink, so oxydiren sich auch zugleich die das Zink be-gleitenden fremden Metalle und verunreinigen das Präparat,wenngleich dieses meist schön weiss ausfallt. Man verwendeein gereinigtes oder Ostindisches Zink. Dem gesammeltenZinkoxyd ist mehr oder weniger Zinkmetall und Suboxyd, wel-ches sich immer zuerst an der Oberfläche des geschmolzenenZinks bildet, beigemischt. Durch Zerreiben und wiederholtesSchlämmen mit Wasser und Durcbgiessen durch ein Haarsiebsondert man das leichtere Zinkoxyd ab. Die Ausbeute an trock-nem Zinkoxyd beträgt ungefähr % von dem in den Tiegel ge-worfenen Metalle, bei vorsichtiger Arbeit etwas mehr.
Die Darstellung des Zinkoxyds auf nassem Wege hat einebedeutende Litteratur für sich und obgleich eine praktische Dar-stellung desselben seit Janger Zeit bekannt ist, so haben dennochdie neueren Pharmakopoen, wie Ph.. Bor, und Hamb., Vorschrif-ten gegeben, welche nicht als praktische belobt werden können.
Werden die Lösungen des schwefelsauren Zinkoxyds unddes kohlensauren Natrons zusammengemischt, so bildet sichunter Entweichen eines Theiles der Kohlensäure schwefelsau-res Natron, welches gelöst bleibt, und ein basischkohlensauresZinkoxydhydrat, welches als unlöslicher Niederschlag sich ab-sondert. Wird die Natronlösung der Zinklösung zugesetzt, sodass vorübergehend das schwefelsaure Ziukoxyd mit einer un-genügenden Menge kohlensaurem Natron in Berührung kommt,so bilden sich verschiedene basischschwefelsaure Zinoxydverbin-dungen, welche sich dem Niederschlage beimischen und wegenihrer Unlöslichkeit nicht nur zum Theil der Einwirkung des
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