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giebt, so ist dieser Zinn. Giebt die Salpetersäure Lösung mitBarytnitrat eine Trübung, so deutet dieselbe auf Schwetel.Eine andere Probe des Zinks wird in verdünnter Chlorwasser-stofTsäure gelöst. Im Mars/Sschen Apparate entdeckt man dasArsen. Ist das entweichende Schwefelwasserstoffgas sehr übel-riechend, so kann das Zink, Schwefel oder Kohle enthalten.Aus der chlorwasserstoffsauren Lösung werden mit Schwefel-wasserstoff etc. die verunreinigenden Metalle nach den in derEinl. 'S. 195 gegebenen Notizen gefunden. Hauptsächlich sindauf Blei Kupfer Kadmium Eisen und Mangan lieaktionen zuversuchen. Eisen giebt sich auch in der Auflösung auf Zusatzvon Tanninlösung durch eine blauschwarze Färbung zu erkennen.
SEincum aceticum.
ZnO,A-f3HO; Acetas zincicus; Acetale de Zilie; Acetate of Zinc;Zinkaeetat, essigsaures Zinkoxyd, essigsaures Zink.
Ph. Hainb. Weisses Zinkoxyd wird in der genügendenMenge hone. Essige gelöst, die mit der Hälfte destill.Wasser verdünnte Lösung filtrirt, bis »um Krystallisalions-punkle abgedampft und in Krystalle gebracht.
Es sollen blättrige perlmutterglänzende , in 3 Th. Wasserlösliche Krystalle sein.
l*Il. SI« Hols» Zinkoxyd wird in konc. Essige, welchermit gleichviel destill. Wasser verdünnt /.</, aufgelöst und diefil/rirle Lösung zur Krystal/isation gebracht.
Statt des Zinkoxyds kann man auch reines kohlensauresZinkoxyd nehmen. 4 Th. des ofticinellen Zinkoxyds erfordern21 Th. konc. Essig von 1,040 spec. Gewicht, 4 Th. basischeskohlensaures Zinkoxydhydrat, wie man es bei Bereitung desZincum oxydatum Ph Bor. gewinnt, erfordern ungefähr 17 Th.konc. Essig. Ein geringer Essigüberschuss bei der Auflösung,welche man durch Erwärmen unterstützt, ist ohne Schaden. DieLösung wird noch warm schnell filtrirt, bis auf 3 / 4 ihres Vo-lums abgedampft und zur Krystallisation bei Seite gestellt. DasVerdünnen der Lösung mit destill. Wasser, wie die Ph. Hamh.vorschreibt, hat nur den Zweck, eine Krystallisation im Filtrumzu verhüten. Bei Filtrationen grösserer Mengen und in derkälteren Jahreszeit ist eine Verdünnung der Lösung am pas-senden Orte. Die Darstellung des basischen kohlensauren Zink-oxyds ist unter Zincum oxydatum nachzusehen.
Zinkoxyd und Essigsäure verbinden sich einfach zu essig-