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solcher Vorschriften sind: 6 Drachm. Hydrarg. oxydat. mir., 6 UnzHydrargyr. extingirt mit 2 Unz. Terebinth. comm. werden vermischt miteiner geschmolzenen und fast erkalteten Mischung aus 12 Unz. Empl.Plumbi, 8 Unz. Sebum, 16 Unz. Ol. Rapar. und 48 Unz. Adeps, auf Ver-langen tingirt mit einer präparirten Mischung aus i\ Drachm. Fuligound I| Unz. Ol. Terebinth. — 1 Th. Unguent. Hydrargyr. einer, verdünntmit 2 bis 3 Th. Adeps. — 2 Unz. Pers. Insektenpulver werden mit 18Unz. Adeps digerirt. Die Kolatur wird mit 1 Unz. Hydrarg. praec. alb,1 Drachm. Ol. Anisi, 2 Drachm. OL Bergamotlae und £ Drachm. OL deCedro vermischt.
Unguentum pliimbicum.
Ungnentum Plumbi s. Lythargyri, TJnguentum saturninum s.
nutritum, Ceratum saturninum; Onguent nulritum ou de la Mere,
Cerat de Goulard, de Saturne; Cerat of Lead, Goulards Cerate;
Brandsalbe, Küblsalbe, Silberglättsalbe, Bleisalbe, Bleicerat.
Pllt Bor« Einer im Dampfbade geschmolzenen und halb er-kalteten Mischung aus zehn Unz. weissem Wachs undsech sundzwanzig Unz. Provenceröl wird nach undnach unter Agiliren bis zum Erkalten drei Unz. Bleies-sig ungemischt. Es ist eine Salbe von weisslicher Farbe.
Pllt liamll. Ein Pfd Provenceröl und viertehalb (imWinter drei) Unz. weisses Wachs werden geschmolzenund beim Erkalten allmählig unter beständigem Umrührenmit anderthalb Unz. Bleiessig, welche mit drei Unz.Aqua Rosarum verdünnt sind, gemischt. Nachdem alle Feuch-tigkeit untergerieben ist, wird das Cerat in einem glasirtenirdenen Gefässe aufbewahrt. Es soll eine weisse, etwas wei-che, weder saure noch ranzige Salbe sein.
Pll. ffailll. Sechs Unz. weisses Wachs, zwei Pfd Pro-venceröl, drei Unz. Bleiessig, verdünnt mit zwölf Unz.Aqua Rosarum.
Pll. Sa\. Drei Pfd Unguent. simplex und drei Unz. Acetumplumbicum. Eine gelbliche Salbe.
Pll. Sl. Ifols. Zwei Pfd Provenceröl, sechs Unz. weis-ses Wachs, drei Unz. Bleiessig , verdünnt mit sechsUnz. Aqua Rosarum.
Von den vorstehenden Vorschriften sind die der PA. Sl.Hols. und Ph. Hann. zu tadeln, weil sie das Maass der Mi-schungsfähigkeit des Fettes mit wässriger Flüssigkeit über-schreiten. Dem warmen Fette lässt sich zwar über '/ a seinesGewichtes Wasser subigiren, nach völligem Erstarren der Mi-schung aber sondert sich ein grosser Theil des Wassers beimUmstechen mit einem Spatel aus. Ein Zusatz von 1 Th. Was-ser auf 8 Th. Fettsubstanz lässt sich die Praxis allen Falls gefallen.