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2 (1857)
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935
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Vielleicht nehmen endlich diejenigen, welche mit der Anferti-gung von Pharmakopoen beauftragt werden, Notiz davon. Wowäre wohl der Nachtheil, wenn man die Wachssalbe aus gel-bem Wachse bereitete und dieselbe hätte eine gelbliche Farbe,wäre aber nicht ranzig? Das Verlangen der Ph. Hamb., dassdie Wachssalbe nie ranzig sein soll, dürfte selten realisirt wer-den. Der Praktiker zuckt darüber die Achsel.

Eine Mischung aus 4 Th. Ol. Cacao, 1 Th. Jungfernwachsund 12 Th. Adt-ps oder aus 6 Th. Adeps und 1 Th. Jungfern-wachs mit einigen Tropfen Wasser agitirt ist ein entsprechen-der Ersatz der Wachssalbe für den Handverkauf. Sie hält sichein ganzes Jahr lang, ohne einen ranzigen Geruch anzunehmen.Unguentum contra combustionem Stahlii ist eine durchSchmelzen erzeugte Mischung aus 1 Th. gelbem Wachs und zwei Th.ungesalzener Butter.

Unguentum Oerse compositum.

Unguentum album Londinense, Unguentum emolliens s. Ce-

tacei; Creme Celeste; Gerate of Spermaceti; Heilsalbe,

Wallrathsalbe.

Pll. liamh. Ol. Amygdal. sechs Unz., Cera alba, Cetaceum,von jedem anderthalb Vn%., werden zusammen geschmol-zen und bis zum Erkalten agitirt. Sie soll gelblichweiss undniemals ranzig sein. Sie ist mir in geringer Menge zu bereiten.

Pll. Sl. Hols. giebt eine ähnliche Vorschrift, lässt aber dieSalbe mit etwas Wasser bis zum Erkalten agitiren.

Hier wäre das zu wiederholen , was unter Unguentum Ge-rne schon erwähnt ist. Will man eine nicht ranzige Salbe auf-bewahren , so substituire man dem weissen Wachse entwederJungfernwachs oder eine anderthalbfache Menge Stearin. Imletzteren Falle ist ein anhaltendes Agitiren erforderlich, damitsich das Stearin nicht grützlich abscheide.

Unguentum Cerussee.

Unguentum album simplex; Bleissweisssalbe.

Pll. Bor. Zwei Pfd Schweinefett und ein Pfd höchsf-feinzerriebenes Bleiwei.is werden aufs Innigste gemischt.Et ist eine sehr weisse Salbe.

Pll. IfaillS». Eine geschmolzene Mischung aus fünf Unz.Schwein ef et t und einer Um-, weissem Wachse wirdmit drei Un%. gepulv. Bleiweis s bis zum Erkalten miteinem hölzernen Agitakel gerührt und gemischt. Eine grös-sere Menge soll nicht bereitet werden.