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2 (1857)
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705
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Sapo niedicatus.

Sapo purus, Natrum olei'nicum; Savon midkinal; Medical Soapjmediciniscbo Seife.

Ä*ll. SSoi*. Frisches Schweineschmalz und Provencer«öl, von jedem ein Pfd, irerden in einem porcellanenen Ge-fässe />ei gelinder Wärme geschmolzen lind allmiihlig mitvierzehn Unz. fris chber eiteter Aetznatr onlangevermischt einer Dampfbadirarme f^von 40 bis SO 0 C ) 3 bis4 Stunden lang ausgesetzt, wobei man in kurzen Zwischen-räumen umrührt und allmiihlig 4 bis 6 Unz. oder sovieldestill. Wasser zusetzt, dass die Mirchvng gleichförmig er-scheint. Sobald die Mischung zu erhärten anfängt, setztman das Gefäss 2 bis 3 Tage an einem gelind warmen Ortbei Seite, bis die Seife gänzlich erhärtet erscheint. Dieselbebricht man nun in kleine Stücke, löst sie unter beständigemUmrühren in der Wärme eines Dampfbades in r .wei Thei-len destill. Wasser, versetzt sie hierauf nach und nachmit drei Unz. Aetzna fronlaug eund erhält die Mischungunter öfterem Umrühren 3 bis 4 Stunden in derselben Tem-peratur. Alsdann wird eine filtrirte Lösung von sechs Unz.Chlornatrium in ach/zehn Unz. destill. Wasser zu-gesetzt und unter fortwährendem Umrühren die Wärme bisungefähr auf 90 bis 100° C vermehrt, damit sich die Seifegehörig abscheide. Nach dem Erkalten nimmt man dieauf der Lauge, schwimmende Seife, wäscht sie mit destill.Wasser ab, drückt sie zwischen Leinwand allmiihlig, aberstark aus, trocknet sie an einem warmen Orte aus und ver-wandelt sie in ein Pulver, welches man in einem gut ver-stopften Gefässe aufbewahrt.

Es soll ein weisses, nicht ranzig riechendes, mildschmek-kendes Pulver sein, welches von Metallen gänzlich, von Na-tronhydrat und kohlensaurem Natron, so wie auch von Chlor-natrium soviel als möglich frei ist.

Pll* llaillh. Eine Lösung von zwei Pfd krystall. kohlen-saurem Natron in vi eru n dzw anzig Pfd heissemWasser wird allmiihlig mit ei'iem halben Pfd gebrann-tem Kalke versetzt und eine Merlelstunde hindurchgekocht.Die Aettlauge wird durch Leinwand kolirt, durch Absetzen-lassen in einem verstopften Gefässe gereinigt und abgedampft,bis rieht Unz. davon eine Sechsunzflasche füllen. Der er-kalteten Innige wird in einem irdenen Gefässe das doppelteGewicht Provenceröl zagemischt, und die Mischung aneinem massig warmen Orte mit einem hölzernen Spatel um-gerührt, bis sie gleichförmig erscheint und zu erhärten an-fängt. Die Seife wird nun im Wasserbade geschmolzen undihr eine heisse Lösung aus 1 TA. Chlornatrium und 3 TA.Wasser zugemischt. Nach gehörigem Umrühren setzt man

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