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Radix Turpethi.
Turbithwurzel.
Pll. Haillb. Die Wurzel ton Convolvulus Turpelhum Linn. Sieist ein Beslandtheil der Janinischen Pillenmasse gegen Was-sersucht,
Man erhält diese Wurzel (gemeinlich als eine sehr alteverlegene VVaare) in '/ 2 bis l'/ 2 Zoll dicken, 3 bis 8 Zoll langen,aussen graubraunen, der Länge nach mehr oder weniger gerun-zelten Wurzelsfücken mit weisslichem Holzkern, oft auch hohl.Im Bruche zeigt sie einen harzigen Stoff. Der Geschmack istetwas süsslich, hinterher scharf und ekelhaft. Die Bestandteilesind denen der Jalapa ähnlich.
Radix Valeriana«'.
Radix Valerianae minoris s. sylvestris; Valeriane; Valerian-rooi;
Baldrianwurzel.
Pll. Bor. Eine kurze höckerige Wvrtel ( Wurzelstock}, eineMenge langer dünner, '/ 2 Linie dicker, zusammengedrehter;aussen braunschwärz/icher Wurzelfasern ausschickend, mitwenig dickerer innerer bräunlicher oder grünlicher Rinde,sehr dünnem weisslichen , in der Mitle bräunlichen Holze.Der Geschmack ist bitter und etwas scharf, der Geruch stark.Die Wurzel wird im Herbste von Valeriana offwinalis Linn,einer in Deutschland häufigen Pflanze, gesammelt. Die Wur-zel von der an etwas trocknen bergigen Orten wachsendenPflanze werde vorgezogen.
Pll. Jlailll). Die Wurzeln von feuchten Orten, mit dickeren,mehr fleischigen Wurzelfasern, von etwas blasser Farbe undweniger starkem Gerüche und Geschmacke müssen verwor-fen teer den.
Pll. llauu.. §ax., gl. Mols.
Valeriana oflfieinalis Linn.
Valerianeae DeC. Triandria Monogynia. Uayne Arzng. 3. T. 32.
Von Valeriana offtcinalis giebt es zwei Varietäten: a. al-tissima mit elliptisch-lancettförmigen, tiefzahnig gesägten Blätt-chen (foliola} , und ß. angustifolia mit lanzettförmigen oderjinienförmigen, fast ganzrandigen Blättchen. Von beiden wirddie officinelle Baldrianwurzel genommen, beide, besonders aberletztere, findet man auf trocknen bergigen und die erste häufi-ger an feuchten oder sumpfigen Stellen. Die Wurzel der auftrocknen, steinigen, bergigen, waldigen Stellen wachsenden Pflanze