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l'Jj. MsSAälfj« Sie sei grauweiss, sehr schwer, dicht, innen vieleBuntheite zeigend, geruchlos, von fadem, widrig bitterlichem,zuweilen etwas siisslichen Geschmatze, im Schlünde, einenleichten zusammenziehenden Geschmack zurücklassend. Jähr-lich muss sie frisch gesammelt, vorsichtig getrocknet und als-bald gepulvert werden. Das höchstfeine Pulver ist in einemgut verstopften Gefässe aufzubewahren.
Plu Haiiu., Sax., SI. Hol*.
Atropa Belladonnae Linn. S. unter Folia Bdladonnae.
Die Wurzel wird im Frühling gesammelt, von den schlechtaussehenden Theilen gereinigt und alsbald bei gelinder Wärmegetrocknet. Man gräbt sie auch im Spätsommer von den frucht-tragenden Stengeln, Eine solche Wurzel ist mehr grau odergrauweisslich. Sie wird mit derselben Sorgfalt wie die narko-tischen Kräuter aufbewahrt. Vergl. Tb. I, S. 1146. Feuchtund bei schlechter Aufbewahrung unterliegt sie dem Wurmfrasse.Starke Gabe 3 bis 4 Gran. 5 bis 6 Th. frische Wurzel ge-ben 2 Th. trockne.
Die Bestandtheile der Wurzel sind denen des Krautes (Th. I, S. 1139)ähnlich.
flisdi.v Ilistortae.
Racine de Bislorte; Bistort-root, Snake-root; Schlangenwurzel,Wiesenknötrigwurzel, Natterwurzel.
Ph. Han«b. ; Sl. Holt*. Die Wurzel soll im Frühlinge vonPolygonum Bistorta L. gesammelt werden.
Polygomim Bistorta, Linn. Natterknöterig.Polygoneae Juss. Subordo Vaginales Link.Octandria Trigynia. Hayne Arzng. 5. T. 19.
Diese Polygonee wächst bei uns auf feuchten Wiesen. IhreWurzel ist daumsdick, zusammengedrückt, wurmförmig, gerin-gelt, mit vielen Wnrzelfasern bedeckt, aussen schwarzbraun,innen fleischfarben, später gelbröthlich, geruchlos und von starkherbem Geschmacke. Man gräbt sie im Monat April.
Bestandtheile sind: Gerbstoff, Gallussäure, Kleesäure, Stärkemehl,Kali und Kalksalze. Im hohe.. Norden dient die Nalerwurzel als Nah-rungsmittel. Das aus dem Mehle derselben gebackene Brot soll sehrschmackhaft sein. Auch als Gemüse wird sie genossen.
Extractum Bistortae wird aus der Wurzel wie Exlr. CascarillaePh. Bor. bereitet.