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dass der feinsten Raffinade gemeinlicb durch blaue Farbemittel(Ultramarin) eine auffallende Weisse ertheilt ist, und dass einsehr guter Meliszucker einer solchen Raffinade vorzuziehensein durfte.
Ueber die Art das Eiweiss zu Schaum zu schlagen s. un-ter Ovum gallinuceum. S. 543. Die Gummipaste wird leichtfeucht und klebrig. In sehr trocknen Lokalen bewahrt mansie recht gut in Blecbkästen, in feuchten Lokalen ist die Auf-bewahrung in Glasflaschen mit weiter Oeffnung und Korkvorzuziehen.
Pasta Bl< lic um.
Pasta Limacum; Schneckenpasta.
Pll> Sl. Hols. Lebende WeinhergsSchnecken werden zueinem Teige zusammengestampft und in einem leinenen Beu-tel ausgcpresst. Ein Pfd des so erhaltenen gelatinösen Saf-tes, zwei Unz. gepulv, Gummiarabikum und vier Unz.gepulv. Zucker mischt man durcheinander und dampft siein einem porcellanenen Gefässe bei sehr gelinder Wärme ab,6is die Masse an den Händen nicht mehr anhängt. Endlichformt man daraus längliche oder quadratische Pasten, wel-che man mit Stärkemehl konspergirt, damit sie nicht ankle-ben, bei gelinder Wärme auf Papier austrocknet und aneinem trocknen Orte aufbewahrt.
Die Bereitung dieser Paste geschieht wie auch von derPasta Liiquiritiae angegeben ist.
Pasta liiquiritiae.
Pasta Glycyrrhizae; Pate de Reglisse; Licorice-paste; braunes
Juugfernleder, braunes Brustleder, brauner Lederzucker,
braune Reglise.
Pll. Bor. Grob zerschnittene geschälte Süssholzwurzel,zwei Unz., wird eine Nacht hindurch mit zwei Pfd ge-meinem Wasser macerirf, dann die Kolatur aufgekocht, nachdem Erkalten flltrirt und darin, nachdem noch sechs Pfdgemeines Wasser zugesetzt sind, driltehalb Pfd auserle-senes Gummiarabikum und anderthalb Pfd vom weis-sesten Zucker gelöst. Es wird kolirt und unter gelindemAufwallen ohne Umzurühren gekocht, bis ein auf eine kalteMetallplatte gebrachter Tropfen beim Bewegen nicht mehrfliesst. Nachdem die Blasen verschwunden sind und dasHäutchen zurückgeschoben ist, giessl man die Paste in fla-che Papierkapseln aus, trocknet sie bei massiger Wärme ge-