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Schwefelnatrium, Schmutztheile etc. Um aus diesem rohenSalze ein gereinigtes darzustellen, löst man 4 Th. der grösse-ren Sodakrystalle in l'/ 2 bis 2 Th. heissem destill. Wasser, fil-trirt oder kolirt die Lösung noch warm und stellt sie an einemkühlen Orte bei Seite. Nach ungefähr .3 Tagen sondert mandie angeschossenen Krystalle von der Mutterlauge, wäscht siemit etwas destill. Wasser ab, lässt sie abtropfen und trocknetsie zwischen zwei Lagen Fliesspapier ausgebreitet an einemnicht warmen, jedoch hiftigen Orte. Oft findet in der konc.Lösung ein Ausscheiden von Krystallen nicht s'att. In diesemFalle wirft man entweder einen Krystall in die kalte Lösung,oder erschüttert diese durch Klopfen gegen die Wandung desGefässes, worauf die Krystallisation vor sich geht. Die Mut-terlauge hebt man entweder zu gelegentlichen Fällungen vonMetalloxyden auf oder man verdunstet sie zur weiteren Ge-winnung von Salz, wenn dieses noch rein ausfällt. Eine Probeder jedesmal gewonnenen und abgewaschenen Krystalle wirdin Wasser gelöst, mit Salpetersäure gesättigt und auf schwefel-saures Natron und Chlornatrium geprüft. Enthält das SodasafzSchwefelnatrium, so schüttelt man die heisse Lösung, ehe mansie filtrirt mit etwas Bleiweiss. Diese Verunreinigung ist jedocheine seltene. Eine empfehlenswerthe Reinigungsmethode schreibtdie PA. Hamh. vor. Nach derselben erhält man natürlich keinegrossen durchsichtigen Krystalle, sondern ein weisses körnigeskrystallinisches Pulver, welches in gut verstopften Gelassen auf-bewahrt werden muss, indem es leichter als die grösseren Kry-stalle verwittert. An der gedachten Vorschrift ist nur auszu-setzen , dass sie die Lösung der Soda in l / 3 Wasser nicht ko-liren lässt, was nothvvendig ist, da die Schmutz- und anderetrübe Theile des Salzes sich nicht völlig wegwaschen lassen.Man Jose 3 Th. krystall. Sodasalz in 1 Th. destill, heissem Was-ser, kolire die Lösung noch heiss und stelle sie an einen kal-ten Ort, wo man sie häufig umrührt. Das Ausscheiden desKrystallmehls hat ungefähr nach 15 bis 20 Stunden sein Endeerreicht. Das Krystallmehl wird, nachdem es mit destill. Was-ser abgewaschen ist, in ein leinenes Kolatorium geschlagen, die-ses noch mit einigen Bogen Fliesspapier umhüllt und zuvordurch den Druck einer guten Presse, hierauf durch Ausbreitenund Abtrocknen an der Luft von der anhängenden Feuchtig-keit befreit. Das in der Kälte in grösseren Krystallen oder als