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itallisirt in treppenförmig zusammengestellten Würfeln (Hexae'dern), sodass sie zusammen eine kleine hohle Pyramide bilden, deren Spitze beiihrer Entstehung an der Oberfläche der krystallisirenden Soole nach Un-ten gerichtet ist. Aus'Flüssigkeiten, welche Phosphate enthalten, kry-stalüsirt es in Oktaedern. Die Krystalle sind wasserfrei (von 2,16 spec.Gew), schliessen aber etwas Wasser ein, daher sie beim Erhitzen mitstarkem .*nistern zerspringen (dekrepitiren). In sehr feuchter Luft zer-fliesst es. 100 Th. Wasser lösen 37 Th. Kochsalz, gleichviel ob dasWasser heiss oder kalt ist. Fremde Salze vermehren die Löslichkeit.Erkältet man die Salzlösung bis —10°, so krystallisirt das Salz in gros-sen breiten wasserhellen Säulen , welche die Formel NaCI.4HO haben,aber schon an der Luft unter 0° verwittern und zerfliessen. In der Rolh-glühhitze schmilzt das Kochsalz und erstarrt heim Erkalten zu einerkrystallin/schen Masse, in der Weissglühhitze verflüchtigt es sich. In■reinem Weingeist ist Kochsalz unlöslich. 100 Th Weingeist von 0,810spec. Gew. lösen 0,18 Th. Kochsalz, von 0,840 spec. Gew. gegen 0,8 Th.,von 0,900 spec. Gew. ungefähr 2 Tb. Die wässrige Lösung des Koch-salzes besitzt die Eigenschaft mehrere in Wasser unlösliche Verbindun-gen, namentlich Chlorsilber, phosphorsaure Kalkerde und schwefelsaureKalkerde aufzulösen.
Prüfung auf Reinheit. Weisse Trübungen auf Zusatzvon kohlensaurer Natronlösung zur Chlornatriumlösung zeigeneine Verunreinigung mit Erden, auf Zusatz von Chlorbaryum-lösung eine solche mit schwefelsaurem Salze an.
Matrium *iil|>liiirato-«til>iatiuii.
3NaS,SbS 3 -|-18HO; Natrum snlphurato-hydrothionicum, Sul-phuretum Natrii & Stibii; Sulfoslibiate de Sodium; Schwefelan-timon- Schwefelnatrium, Fünffach Schwefelantimonnatrium. An-timonpersulfld-Natrinm, Natriumantimonsullid, Natriums ulf-antimoniat, Schlippesches Salz.
Pll« Sl. Hol«. Vier Unz. trocknes schwefelsauresNatron, zwei Unz. schwarzes Schwefelspiessglanzund eine Unz. Holzkohle werden gepulvert und gut ge-mischt in einem hinreichend geräumigen und bedeckten Tie-gel eine halbe Stunde und länger geglüht, bis sie völlig ge-schmolzen sind und wie Oel ruhig fliessen. Die fliessendeMasse wird in einen steinernen Mörser gegossen, nach demErkalten gepulvert, unter Kochen in der 8fachen Menge de-still. Wassers gelöst und die Lösung 24 Stunden in einembedeckten Gefässe bei Seite gestellt. Alsdann wird die Lö-sung dekantirt, flllrirt, abgedampft und zur Krystallisationgebracht. Die gewonnenen Krystalle löst man in der dop-pelten Menge destill. Wassers auf, um die Lösung noch-mals durch Abdampfen und Abkühlen zur Krystallisationzu bringen.