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Haut von der Gestalt des gelösten Krebsauges zurücklassen.Sie werden ganz als ein mechanisches Mittel gebraucht, umfremde, in die Augen gefallene Körper zu entfernen. Die zueinem höchstfeinen Pulver präparirten Krebssteine, LapidesCancrorum praeparati, werden innerlich gegeben. In Erman-gelung derselben substituirt man Conchae praeparatae. Die Krebs-steine bestehen zum grössten Theile aus kohlensaurer Kalkerde (67 Proc),phosphorsaurer Kalkerde, phosphorsaurer Bittererde, I.eimsubstanz.
üapis Calaminaris.
Cadmia; Calamine; Cadmia; Galmeistein, Galmei.Pli. Hamb., Haine., Sax., §1. Hols.
Der Galmei war schon den Alten unter dem Namen Cad-mia bekannt und wurde von ihnen zur Darstellung des Mes-sings benutzt. Er ist ein Zinkerz, welches sich auf Gängendes Uebergangsgebirges gelagert findet und in Deutschland,Frankreich und England in grossen Mengen gefördert wird.Seiner Hauptmasse nach besteht er aus kohlensaurem und kie-selsaurem Zinkoxyd ; 5(ZnO,C0 2 )+3ZnO,Si0 3 . Er bildet hartesteinartige, im Bruche erdige, verschieden gestaltete Stückenvon röthlicher, röthlichgrauer oder brauner Farbe. Spec. Gew.3,0 bis 4,0. Gepulvert giebt er in der Wärme mit Schwefel-säure unter Hinterlassung eines gallertartigen Rückstandes (Kie-selsäure) eine Lösung, welche nach dem Eindampfen Zinkvi-triolkrystalle ausgiebt. Zum medicinischen Gebrauche giebtman dem grauen und hellröthlichen den Vorzug. Der dunkel-braune ist stark eisenoxydhaltig. Der Galmei wird in Formeines höchstfeinen Pulvers zum Einstreuen wunder Hautstellengebraucht. Häufig findet man ihn im Handel mit Kreide,Schwerspath, Bleiverbindungen etc. verfälscht.
Lapis Pumicis.
Pumex; Pierrc-ponce; Pumice; Bimstein, Bimsenstein.Pia. ilaml».. Hann., $1. Mols.
Der Bimmstein ist ein schwammähnlich durchlöchertes,leichtes, aschfarbenes oder weisses, auf dem Bruch fasriges,perlmutterglänzendes Mineral vulkanischen Ursprungs. Spec.Gew. über 2,0. Da er eine grosse Menge mit Luft angefüll-ter Blasenzellen hält, so schwimmt er auf dem "Wasser. Er