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zen zu widersteh en. Daher hat es auch seinen Namen (xQictq,Fleisch, und cco&iv, erhalten). Dem Kreosotgehalte des Rau-ches verdankt das geräucherte Fleisch seine Conservation. DasKreosot löst Phosphor Schwefel Jod Kamfer Harze Alkaloide,viele essigsaure und Salpetersäure Salze, fette Oele etc. auf.
Prüfung auf Aechtheit. Da das käufliche Kreosot sehrhäufig bei längerer Aufbewahrung gelblich oder braun wird, sohat man, um dem Verlangen nach einem farblosen und unver-ändert bleibenden Kreosot zu genügen, ein anderes ähnliches,schwer vom Kreosot zu unterscheidendes Präparat für sich oderzum Theil mit achtem Kreosot vermischt als Kreosot in denHandel gebracht. Es ist dies die aus dem Steinkohlentheer be-reitete, dem Kreosot äusserlich sehr ähnliche Karbolsäure(Phänylsäure), welche zwar in erst bei -f~ 15° C. schmelzen-den Nadeln krystallisirt, aber bei einem Gehalt von Was-ser auch bei niederen Temperaturgraden flüssig bleibt. BeiGegenwart von Karbolsäure bewirkt eine (säurefreie) Eisen-chloridlösung eine blauviolette Färbung und hinterher weisslicheTrübung, oder färbt — jedoch nicht immer sicher — einen mitSalzsäure benetzten nnd dann getrockneten Fichtenspan beimoder später nach dem Hindurchziehen durch die gedachte Flüs-sigkeit violett oder blau. Der Geruch der Karbolsäure ist kreo-sotartig. Das spec. Gew. der reinen Karbolsäure bei 17,5° C.ist 1,06, der Kochpunkt zwischen 185 bis 195°. Das reine Kreo-sot aus Birkenholztheer darf auf Reagenspapier nicht ver-ändernd wirken. Es muss sich in Aetzkalilauge klar lösen,und diese Lösung darf sich auf Zusatz von Wasser nicht trü-ben. Im entgegengesetzten Falle enthält es Eupion, welchessich dann als eine ölige leichtere Schicht abscheidet. AuchBleiacetatlösung darf im reinen Kreosot keine Trübung bewir-ken. An der Luft soll sich das Kreosot nur wenig bräunen.Eine starke Bräunung würde ein rohes Präparat vermuthen lassen.Aus Vorsicht giebt man im Handverkauf eine Mischungaus 1 Th. Kreosot und 2 bis 3 Th. Weingeist. Vergl. auchSpirifus Kreosoti. Um es in Pillenform zu bringen, bedient mansich als Konstituens des Eibischwurzelpulvers. Stärkste Gabe1 Tropfen.
JLae Ammoniaci.
Emulsio Gummi Ammoniaci; Ammoniakmilch.Pll. llaillb. Zwei Drachtn. Ammoniakgummi werden