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neral; Black Sulphuret of Mercury; Quecksilbermohr, minerali-scher Mohr, Schwefelquecksilber.
Pll, Bor. Gleiche Th. gereinigtes Quecksilber undgereinigter Schwefel werden mit Wasser befeuchtet, undbei »uissiger Wärme gerieben, bis von Salpetersäure keinQuecksilber mehr gelöst wird. Es sei ein schwarzes Pulver.
l*Il. Hmiil». Lässt beim Zusammenreiben mit Wasser oderLiquor Ammonii hydrosulphurati besprengen und so langereiben, bis mit dem bewaffneten Auge kein Quecksilber mehrerkannt wird, und dann trocknen.
I*Il. Hu «II. . Sax., Sl. Hols. lassen ebenfalls Schwefelund Quecksilber zu gleichen Theilen bis zum Verschwindendes letzteren mischen und reihen.
Der Quecksilbermohr scheint im Anfange des 17ten Jahr-hunderts von Turquet de Mayerne , einem Engl. Arzte, zuerstin den Arzneischatz eingeführt worden zu sein. Harris gab1689 zur Bereitung des Quecksilbermohrs eine Vorschrift, welchedie kommentirten Pharmakopoen fast unverändert beibehaltenhaben.
Die Darstellung des Quecksilbermohrs bietet keine Schwie-rigkeiten. In einem geräumigen Mörser werden Quecksilberund Schwefel anhaltend gerieben, bis mit dem bewaffneten Angekeine Quecksilberkügelchen in der Mischung zu entdecken sind.Die Arbeit wird sehr erleichtert und schneller zu Ende geführt,wenn man die Masse hin und wieder mit Wasser anfeuchtetund den Mörser gelind (bis zu 30 bis 40° C.) erwärmt. Nachvölliger Mischung bildet das trockene Präparat ein schwarzesPulver, welches aus Schwefelquecksilber, Schwefel und etwasfeinzertheiltem Quecksilbermetalle besteht. Nach längerem Rei-ben und besonders, wenn dieses unter Erwärmen des Mörsersausgeführt wurde, findet man in der Mischung keine Spur me-tallischen Quecksilbers und dieses ist vielmehr vollständig inSchwefelquecksilber (Quecksilbersulphid) übergeführt. Ein Prä-parat von dieser Beschaffenheit verlangt die Ph. Bor., denndurch Salpetersäure soll kein Quecksilber daraus aufgelöst wer-den. Dasselbe Präparat wird auch nach der Vorschrift derPh. Hamb. erlangt, wenn man während des ZusammenreibensSchwefelammonium zusetzt. Uebrigens fordert keine der Phar-makopoen, dass das Präparat Quecksilber im metallischen Zu-stande enthalten solle. Es giebt viele, welche in einem Gehaltan metallischem Quecksilber den medicinischen Werth des