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Herba Arnicae.
Herba Doronici Germanici; Arnique; Arnica; Wohlverleihkraut,
Fallkraut.
PIi. Hamb.
Arnim moittana L. Siehe unter Flores Arnicae.
Die getrockneten Blätter der Arnica montana werden häu-fig in der Veterinairpraxis zu Aufgüssen gebraucht. Die Blät-ter sind länglichrund oder lancettföraiig, fast ganzrandig, rauh-haarig. Die WurzelbJätter sind fast önervig, die Stengelblät-ter gegenüberstehend und 1 bis 3nervig. Der Geruch ist schwach,der Geschmack etwas scharf und bitter. Man sammelt sie ge-wöhnlich vor der Blüthe (im Juni). Früher galten nur dieWurzelblätter als wirksam. Die Bestandtheile sind denen derWohlverleihblumen ähnlich,
Herba Ballofce lanatee.
Wolliges Wolfstrappkraut.
M*Il. Boi*. Der Stengel ist viereckig und wollig. Die Blättersind gestielt, auf der oberen Fläche glatt, auf der unterendichfflhig, handförmig geschlitzt mit limenförmigen Lappen.10 bis 13 Blumen stehen in dichten axelständigen Wirtein(^Büscheln'). Der Kelch ist ögezahnl wollig, die Ober-lippe der Blumenkrone ausserhalb filzig. Der Woffsfrapp,Leonurus lanatus Pers. Benth., ist eine in Sibirien ivildwach-sende, bei uns in Gärten gezogene Pflanze. Wenn sie zublühen anfängt, muss sie eingesammelt werden.
Leonnrus lanatus Persoon. Wolliger Wolfstrapp.Synon. Ballola lanata Linn.Labiatae. Didynamia Gymnospermia.
Dieser bei uns wenig in Aufnahme gekommene Wolfs-trapp wächst in Sibirien von dem Jenesey bis an die Angaraan trocknen Gebirgsabbängen und in der Nähe des Baikals.In diesen Gegenden ist er ein beliebtes Volksmittel. Der Ge-schmack ist bitter, etwas schleimig, der Geruch wenig bemerk-bar heuartig. Die getrocknete Pflanze wird geschnitten aufbewahrt.Nach Bley's Analyse sind in 1000 Th. des Kr. enthalten: festes äthe-risches Oel 2,0; Essigsäure, Schwefel, Spuren; Chlorophyll mit Spurensalzs. Kalks 65,0; Gummi 06,0; Eiweissstoff 12,0; gerbstoffhalti^er Ex-traktiv Stoff mit salzs. und Salpeters. Kali und freier Aepfelsäure 268,0;bitterer Extraktivstoff mit schwefeis. Kali und salzs Kalke 10,0; Hart-