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Globuli sulphurati.
Doules Baregiennes; Schwefelkugeln.
Pll. Ilailtll. Anderthalb Unz.höchstfeinzerriebenesSchwe-felcalcium, eine halbe Unz. höchstfeingepulv. Koch-salz, eine Drchm. Seif'enwurzelextrakt werden mit derhinreichenden Menge dicklicher Leimlösung zu einem Bolusgeformt. Wird ex tempore bereitet. Diese Quantität reichtzu einem Bade aus. Wird ex tempore bereitet.
Olobuli Tarfari ferrati.
Ferro-Kali tartaricum Ph. Bor., Kali ferro-tartaricum, Tartraskalico-ferricus; Mars solubilis, Globuli martiales s. Tartari fer-ruginosi (martiati); Boules martiales ou de Nanci; Tartrate ofJron, Balls of Jron; weinsteinsaures Eisenoxydkali, Eisen-weinstein, Stahlkugeln.
Pll. Bor. Ein Th. Eisenfeile werden mit vier Th. ge-pulv. rohem Weinstein gemischt und in einem irdenenGefässe mit gemeinem Wasser zu einer breiartigen Masseangerührt, welche unter Umrühren und wiederholtem Zw-giessen des verdampfenden Wassers so lange digerirt wird,bis sie gleichförmig und schwarz erscheint, und sich eineProbe in Wasser mit grünlich schwarzer Farbe löst. Siewird an einen massig warmen Ort gestellt, und dann dietrockne Masse gröblich gepulvert. Sie soll in einem gutverschlossenen Gefässe aufbewahrt werden. Das Präparatbildet ein Pulver von grau grünlicher Farbe.
Pll. IIa Hill.. gl. Hol*, geben dieselbe Vorschrift, lassenaber aus der schwarzen Masse Kugeln im Gewichte einerUnze formen, dieselben trocknen und dann dünn mit Gum-miarabicumlösung überziehen, so dass sie nach dem Trock-nen gleichsam lackirl zu sein scheinen. Sie werden in ei-nem verschlossenen Gefässe aufbewahrt.
Pll. Ilailll. lässt die breiige Mischung, wie die Ph. Bor., di-geriren, bis sie gleichsam harzig und die Lösung in Was-ser grün erscheint. Die Masse wird dann zu massig gros-sen Kugeln geformt.
Die Darstellung dieses zu Bädern bestimmten Eisenwein-steins nimmt eine 2 bis 4 Wochen lange Zeit weg. DieseZeitlänge wird ungemein verkürzt, wenn eine recht feine Ei-senfeile mit dem mittelfeinen Pulver des rohen Weinsteins ge-mischt und von dem Weinstein 4£ Th. auf 1 Th. Eisen ge-nommen wird. Die Digestionswärme kann bis zu 70 bis 80° Csteigen. Das Eisen oxydirt sich hierbei auf Kosten des zuge-