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Salzsäure Varytaufiosung werde mit einer hinreichendenMenge destittirten Wassers verdünnt, und mittelst kohlensaurerAmmoniakaufiosung niedergeschlagen. Der Niederschlag werdedurch Filtration abgesondert,mit dcstillirtcm Wasser abgewaschen,und in einer hinreichenden Menge einer etwas verdünnten Salpe-tersäure aufgelöst; die Flüssigkeit werde in Krystalle gebracht,und diese werden in einer hinreichenden Menge dcstillirten Was-sers ausgelost und in einem gut verschlossenen Gefäße aufbewahrt.
Die salzsaure Barytauflösung ist das empfindlichste Rea-gens auf Schwefelsäure, wo sie kaum von einem andern an Empfind-lichkeit übertreffen wird. Noch bei einer t,onn,uunfachen Verdünnungder concmtrirten Schwefelsäure erfolgt einige Trübung. Etwas wenigerempfindlich ist das Reagens für verbundene Schwefelsäure, denn dasMaiimum der Verdünnung einer 'Auflösung des schwefelsauren Natrons,bei welcher noch eine merkliche Trübung zum Vorschein kommt, ist die400,ocwfache (Einleitung S. 51.). Der salzsaure Baryt (das Chlorba-rvum) kann in allen den Fällen angewendet weiden, wo die Gegen-wart der Chlorwasscrstoffsäure nicht hinderlich ist. Nach Stromeyerkann dieses Salz auch zur Bestimmung der Menge der Phosphorsäure,wenn diese durch ein Laugensalz neutralistrt in einer Auflösung sich be-findet, benutzt werden, indem diese mit dem Baryt als im Wasser un-auflöslicher phosphorsaurer Baryt niederfällt, der aber sowohl in Chlor-wasserstoffsäure als in Salpetersäure sich auflöst, und nach Berzeliusin tm, Th. «8,2 Baryt enthält. Ebenso kann, und zwar mit völligerSicherheit, die Menge der Schwefelsäure in der geprüften Flüssigkeitgefunden werden, indem der niedergefallene Schwerspath seiner Zusam-mensetzung nach bekannt ist, und die Menge der Schwefelsäure leichtberechnet werden kann. Wenn die geprüfte Flüssigkeit außer den schwe-felsauren Salzen auch Kohlensäure enthielt, so wird mit dem schwefel-sauren Baryt zugleich kohlensaurer niederfallen, der dann erst durchChlorwasserstoffsäure ausgezogen werden muß; besser ist es aber wohlin diesem Faue, die Flüssigkeit vorher durch Salpeter- oder Chlorwas-serstoffsänre in den neutralen Zustand zu versetzen.
Der salpetersaure Baryt findet in allen den Fällen Anwen-dung, wo die Chlorwasserstoff««« hinderlich ist, und hier behauptet ervor dem salpetersauren Bleioryde, welches gleichfalls auf Schwefelsäurereagirt, den großen Vorzug, daß der gebildete schwefelsaure Baryt sichnicht merklich in überschüssiger Salpetersäure auflöst, während das schwe-felsaure Bleiorpd darin ziemlich aussöslich ist.
Auch der essigsaure B aryt wild bisweilen angewendet, nämlichda, wo man zugleich, wie bei der Untersuchung von Mineralwässern, denalkalischen Vestandtheil, ob er Hali oder Ratron oder beides zugleich ist.
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Dul l's v>eusi. Pharm«?. !l.
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