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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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864
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86H l^i^uor H^uri muriatici — klarst«« nitl icae

entzieht, zu Boden, und kann mit kaltem Wasser, jedoch nicht ganzohne Verlust, ausgewaschen werden. Das schwefelsaure Silberoryd kry°stallisirt aus der heißen Auflösung beim Erkalten in kleinen Nadeln. AlsReagens wird es eben so gebraucht, wie das salpetersaure Silberoryd,jedoch nur selten, nämlich in den Fällen, wenn ein schwefelsaures Salzauf Salzsäure geprüft werden soll.

Zu gleichem Zwecke wird auch wohl das essigsaure Silberorydgebraucht. Dieses Salz wird erhalten, wenn man kohlensaures Silber-oryd in Essigsäure auflöst, oder auch, wenn man eine Auflösung von^ Th. salpetersaurem Silberoryd mit einer Auflösung von i Th. essig-sauren Kalis in 4 Th. Wasser mischt, und den dabei (wegen der gerin-gen Auflöslichkeit des essigsauren Silberoryds) entstehenden pulverigenNiederschlag auf einem Filter sammelt, zwischen Druckpapier preßt, «mihn von der anhängenden Feuchtigkeit zu befreien, und im Dunkelntrocknet. Aus der Auflösung schießt dieses Salz in weißen naoelförmigenKrystallen an, die Perlmutterglanz haben, und leicht und voluminössind. Es erfodert inn Th. laltes Wasser zu semer Auflösung. Manzieht dasselbe «ls Reagens dem salpetersauren Tilberoryde in den Fallenvor, wo man durch das mit der Essigsäure neu entstehende und als Rück-stand zu gewinnende Salz leichter bestimmen kann, ob die Chlorwasser-stoffsäure an Kali oder an Natron gebunden gewesen ist, z. B. bei Uu-tersuchung von Mineralwässern.

*I^yu0l- ^.uri inuriatioi. Salzsaure GoldaustöslUlli.

Zur Auflösung des Goldes bedient man sich des sogenannten Königs-wassers, dessen schnelle und unmittelbare Zusammensetzung aus 2 Th, Chlor-wafferstoffsäure und 1 Th. Salpetersäure bereits auf Seite 174. «ngege,den worden ist. Die Auflösung muß zur Verflüchtigung der überschüssi-gen Säure zur Trockne abgedampft weiden, und das rückständige Salzist Goldchlorid (salzsaures Goldoryd). Es ,mrd von Waffer mit gett^iFarbe aufgelöst, die von einem Ueberschusse an Säure blässer wird, undwelche in dem völlig neutralen dunkelroth ist. Es zeichnet sich dadurchaus, daß es an der Oberfläche und an der dem Tage zugewandten Seiteder Gefäße, worin es aufbewahrt wird, metallisches Gold absetzt. DasGold wird daraus von Phosphor und von den meisten Metallen, auchvon Eisenorydulsalzen, metallisch niedergeschlagen. Das Goldchlorid ist dasempfindlichste Reagens für aufgelöstes Zinnorpdul (und Jinncklonir) z. N.im oestillirten Essig u. s. w., womit es einen mehr oder weniger dunkelnGoldpurpur niederschlägt. Eben so empfindlich ist es für aufgelöstes Quecksil-berorydul, worüber weiter unten bei l^uor N^äiarg^ri nilrici ox^äulÄii.

Liquor üai-^we mui-iati«««. Salzsaure BanMlfldsung.— — nitl-il-Ko.SalpetersaureBarytaufidsung.