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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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861
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I^i^uor ^mmonii oxaliei

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Geruch zu erkennen, der belm Zusammenleiben des Salmials mit einerSubstanz, die ein freies Mali enthält, sich entwickelt.

I.iyuol' ^mmonii oxalici. Oxalsäure Ammoniak-

siüsslgkeit.Sauerkleesalz werde in Wasser aufgelöst und mit zuge-setzter Aetzammoniakstüssi'gkeit neutralisirt, die Flüssigkeit werdesiltrirt und gut aufbewahrt.

Das Sauerlleesalz (i. Th. S. 761.) ist zweifach oralsaures Kali, inwelchem also l At. Kall mit 2 Ar. Olalsäure verbunden ist. Durch daseiner Auflösung dieses Salzes zugesetzte Aetzammoniak wird das eine Atomder Säure neutralisirt, hierdurch oralsaures Ammoniak gebildet, welches mitdem eben dadurch entstandenen neutralen oralsauren Kali zusammen in derAuflösung bleibt, so daß also die filtrirte Flüssigkeit oralsaures Kali undoralsaures Ammoniak, beide im neutralen Zustande, enthält.

In diesem Reagens, wie m d»m reinen oralsauren Ammoniak, istes die Oralsäure, welche auch für sich allein das empfindlichste Reagensauf Kalkeroe ist, jedoch den oralsauren Salzen deswegen nachsteht, weildie Säure, welche von den Kalksalzen abgetrennt wird, nicht eine neueVerbindung eingeht, und auf die gebildeten oralsauren Salze auflösendwirken kann. Die oralsauren Salze dienen selbst die kleinste MengeKaUerde anzuzeigen und diese von der Talkerde zu trennen. Das Mari-mum der Verdünnung der Auflösung des salzsauren Kalkes ist die»ou,u«ufache, doch dauert es einige Stunden, ehe der Niederschlag er-folgt. Bei der «n,uu0fachen Verdünnung tritt schon nach einigen Minu-ten die Trübung ein. Der Niederschlag ist fein pulverig. Auch beiluo,uuufacher Verdünnung der Gypsausiösung entsteht noch nach einigerZeit eine merkliche Trübung. Der entstandene Niederschlag löst sich mSäuren nur unvollkommen auf. Da die oralsauren Salze in einer con-centrirten Auflösung der schwefelsauren, salpetersauren und salzsanrenTolterde keinen Niederschlag hervorbringen, so verdienen sie den Vorzugvor allen andern Reagemien, um den Kalk von der Talkerde zu trennen,doch wird die Empfindlichkeit dieser Neagentien für Kalt eiwas geschwächt,wenn sich zugleich Talkerde in der Auflösung befindet. Auch für das Blei-oryd ist ein oralsaures Salz ein eben so empfindliches Reagens, denn eswird noch bei einer iun,uiwfachen Verdünnung der Auflösung des salpe-tersanren Vleiorydes durch eine merkliche weiße Trübung angezeigt, dieschon nach einer Viertelstunde eintritt. Es übertrifft also in dieser Hin-sicht die schwefelsauren Salze, und kann unter gewissen Umständen zurAbtrennung dieses Bleies benutzt werden. Ferner werden Silberorpd undQuecklilverorvd weiß, Kobaltoryd Hellrosenroth, Kupferorpd blau, Barytund Strontian weiß durch oralsaure Salze niedergeschlagen.

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