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" L^rupnz 8pine>6 «ervinae. Kreuzdornsyrup.
(<8^I-UPU8 6nmezticuz.)Er werde bereitet wie der Berberizensyrup aus demSafte der noch nicht vollkommen reifen Beeren, der eben des-wegen grün ist.
Er sey von grünbräunlicher Farbe.
8>rupU5 Vinlal-Uin. Vcilchenftirup.Nimm: von den Kelchen gereinigte frische Veilchen blumenacht Unzen,heißes gemeines Wasser zwei Pfund.Sie bleiben in einem verschlossene» Gefäße zwölf Stundenhindurch stehen. Zu zwanzig Unzen der colirtcn Flüssigkeitsetze hinzu
weißesien Zucker drei Pfund.In einem zinnernen Gefäße werde es bei gelinder Warme einveilchenblauer Syrup.
Der in Gefäßen eingeschlossene Veilcbensaft erleidet mit der Zeit eineeigene Verderbniß; es setzt sich auf dem Grunde des Gefäßes eine zäheMaterie ab, die Farbe verwandelt sich in die grüne, und zuletzt entfärbtsich der Saft. Dem bloß grün gewordenen Safte kann man die blaueFarbe durch ein längeres Kochen wiedergeben; ja dem bleich gewordenenVeilchensafte soll durch Saner/coffgas die Farbe wiedergegeben werdenkönnen. Dieses Verbleichen wird vonDubuc (Trommsd. I. VIII. 1. S»2«u) ein« Säure zugeschrieben, der Vnlchensäme? welche erst die blaueFarbe ins Rothe umändere, worauf das Verbleichen folge. Durch Ko-chen in einem zinnernen Gefäße werde diese Säure neutralisirt, aberzugleich ein auflösliches Salz gebildet; dieses Verfahren sey daher zuverwerfen, und passender werden einige Gran Talkerde angewandt, welchedamit eine unauflösliche Verbindung bilde.
In den Apotheken wird der Veilchensast sehr häufig, aus Mangelder nöthigen Menge Veilchen, aus den Vlumenblättern der Hquileßia«Mcinalil mit einem Zusätze von Veilchenwurzel bereitet, welcher ebenso wie der ächte Veilckensast von den Alkalien grün, von den Säurenrotb gefärbt wird. Eine ekelhafte Nackkünstelung aber mit Lackmuswird dadurch leicht erkannt, daß die blaue Farbe von Laugensalzen nichtin Grün umgeändert wird.
8vrupu8 XinZibol-i5. Ingwersyrup.Nimm: zerschnittenen Ingwer zwei Unzen.