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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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Oleum Oacao

und Salpetersäure, die mit dem Oele eine braune niederfallende Ver-bindung bilden, getrennt wird.

Das ätherische Thieröl wird in Aether oder Weingeist aufgelöst, oderauch mit Zucker abgerieben, innerlich gegeben; es muß aber hierbei aufdie schnelle Veränderung des Oels Rücksicht genommen, und dasselbedaher nur in schnell zu verbrauchenden Gaben gereicht werden.

Bei den oben bei Oleum Hm^ßllalai-um erwähnten Versuchen überdas Verhalten organischer Körper in höheren Temperaturen fand Un-verdorben, daß das Oleum «nimale foeticlum bestehe aus: ») Odo-rin; l>) Fuscin; c) Harz, in Kali löslich; 6) Harz, in Oelen undAeiher, aber nicht in Kali löslich; e) flüchtigem Oel; seinem eigen-thümlichen, nur in Vitriolöl löslichen Körper; g) Brandsaure; l,)zweiverschiedenen ertractivstoffähnlichen Körpern.

Das Odorin besitzt den Charakter des Ammoniaks, und stellt einefarblose Flüssigkeit dar, die etwas schwerer beweglich ist, als Wasser.Ungefähr 43 Th, Wasser lösen einen Theil Odorin auf, das übrige bleibtwie ein ätherisches Oel obenaufschwimmen. Im Alkohol ist es gleichfallslöslich Es grünt das Heidelbeerpapicr, und macht geröthetes Lackmus-papier wieder blau. Mit Säuren geht es neutrale und saure Verbin-dungen ein, welche nicht zu krysiallisiren schienen, und sich, selbst dieVerbindung mit der Weinsteinsäure, in absolutem Alkohol in jedemVerhältnisse auflösten.

Oleum Oaoao. Cacaoöl.

(Lut^i-un, l^acan. Cacaobutter.)

Gelind gerösteten, von den Schalen befreiten, zerstoßenenund in einen hänfenen Sack eingeschlossenen Cacao schwängeremit dem Dampfe siedenden Wassers an, und presse mit tzülfeeiner Presse, deren Platten in kochendem Wasser warm gemachtworden sind, aus. Das talgartige Oel schmelze an einem war-men Orte oder unter heißem Wasser, und sondere es nach demErkalten von dem unreinen Bodensatze ab.

Es sep von gelblichweißer Farbe, fester als Hammeltalg,

durch die Wärme der Hand zu erweichen, von ranzigem Ge>

fchmacke und Gerüche frei.

Das fette Oel aus den Cacaobohnen kann auf zweierlei Art erhaltenwerden, nämlich durch Auskochen und durch Auspressen. Zu ersterem Zweckewerden die von den Schlauben gereinigten und zu einem feinen Teige oderauch bloß zu Pulver gestoßenen, und in einen leinenen Beutel geschüttetenEaeaobohnen mit dem vierfachen Gewichte Wasser gelocht, nach dessen Er-lalten mit einem durchlöcherten Löffel die Cacaobutter von der Oberfläche