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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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629
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zu bestehen. Mischt man Chlorwasser zu einer Auflösung von ätheri-schem Oele in Wasser, so scheidet sich das Oel m Kurzem in Gestalt einesHarzes ab. Sie verbinden sich auch mit Jod, welches sie sogar beimSchütteln mit einer Auflösung desselben in einer Salzaufiösung aufuch-men. Sie verbinden sich, oder lassen sich vermischen Mir Schwefelkohlenstoff,Chlorschwefel, Chlorphosphor, Chlorkohlenstoff und Chlorarsen, so wieauch mit der Verbindung von Ehlorkvhlenoivd und unterschwefliger Säure.Von den stärker« Säuren wird die Zusammensetzung der ätherischenOele auf verschiedene Welse verändert. Mit Schwefelsäure vereinigen siesich unter Wärmeentwickelung und bilden damit eme braune, dicke Flüssigtelt, aus der Wasser eine braune, faure Masse abscheidet, die von Alkohol,von Alkali, und in einem gewissen Grade auch von mehr hinzugegossenemWaffer ausgelost wird. Wird das Gemenge erhitzt, so euiwickelt sich umerVerkohlung des Oels schweflige Säure. Schwefligsaures Gas wird vonhen ätherischen Oelen ohne sichtbare Veränderung in Menge absorbirt.Concentrirte Salpetersaure, plötzlich mit einem flüchtige» Oele in einemerwärmten Gefäße vermischt, zersetzt das Oel mit solcher Heftigkeit, daßdie Masse oft in Flammen ausbricht. Ein Zusatz von Schwefelsäure,welche der Salpetersäure eme Pornon Wasser entzieht und sie dadurchconceutnrt, trägt viel zur Entzündung bei. (Man bewirkt diese Entflam-mung gewöhnlich so, daß zu 50 Th. sGramm^ Terventhinöl, in einer zu-vor erwärmten Porzcllaniasse, eiu Gemenge von 4; Th. sGramm) rauchen-der Salpetersäure und 55 Th, s.Gramm^ coucentrirter Schwefelsäure gegos-sen wird. Das Gefäß, worin die Säure enthalten ist, muß man an einemlangen Stabe befestigt haben, weil die Masse umherspritzt.) Bei minderheftiger Einwirkung wird das Oel in Harz verwandelt, und durch fort-gesetztes Kochen mit verdünnter Säure entsteht zuletzt Oralsiurc. Stict-stofforydgas wird nach Priestle»'s Versucheu in Menge von flüchtigenOelen absorbirt, die sich dadurch in Harz verwandeln. Chlorwasserstoffsaure-gas wird von den sauerstoffhaltigen ätherischen Oelen in Menge verschluckt/ohne daß sie sich dadurch verdicken, sie werden aber dunkler von Farbe undrauchend; mehrere derselben verbinden sick mit concencrirter liquider Chlor-wasserstoffsäure zu einer dicken, braunen, sauren Masse. Fluorkieselgas nirdebenfalls unter Wärmeentwickelung in Menge absorbirt, ohne daß das Oeldick wird. Auch Cyanwasserstoffsäure verbindet sich begierig mit ihnen, sodaß sie dieselbe aus ihrer Verbindung mit Wasser aufnehmen; sie werdendadurch schwerer als Wasser, und die Cyanwasserstoffsäure erhält sich, nachv. Ittner's Erfahrung, in dieser Verbindung, ohne zersetzt zu werden.

Die ätherischen Oele verbinden sich nni mehreren Pflanzensauren, wiemit Essigsäure, Oralsäure, Berusteinsäure, mn den fetten Säuren, stwicmit Camphersäure und Korksäure. Mit den Salzbasen scheinen sie sich nichtzn vetbinden, und wo dieses geschieht, nickt immer in ihrer Mischung rer-audert zu werden (siehe weiter unten bei Oleum O^/ofl^IIlli'um), wogegendoch auch andere Verbindungen bekannt sind, m denen die Mischung der