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das letztere das des Sassafrasöls ist. (Tafel über die specifischen Gewichteeiniger ätherischen und fetten Oele von Brandes und Reich inBrandes's Archiv XXI. S. 155, und Geiqer's Magazin 1827. December.S. 3N.). Ungeachtet sie flüchtige Oele heißen, haben sie doch eine gerin-gere Tension als Wasser. Ihr Kochpunkt ist verschieden, fällt aber ge-wöhnlich bei 4-160° C. Einige brauchen nock höhere Temperatur, undman hat bemerkt, daß Dampfe von flüchtigen Oelen bisweilen gerötbetesLackmuspapier bläuen, ohne Ammoniak zu halten. Für sich destillirt wer-den sie meistens zersetzt, und zwar so, daß ein Theil unverändert mit dengasförmigen Produtten von der Zerstörung des andern übergeht. Wiro'einflüchtiges Oel mit Thon oder Sand vermischt, so wird der größte Theildavon bei der Destillation zersetzt, und leitet man die Dämpft von Oeldurch eine glühende Röhre, so erhält man brennbare Gase und in der Röhresetzt sich eine poröse und glanzende Kohle ab. Dagegen destilliren sie mitWasser leicht über, weil das beim Kochen sich bildende Wassergas unauf-hörlich aus dem Destillationsgefäße das Gas vom Oele wegführt, indem esdurch seine beim Kochpuntte der Flüssigkeit vermehrte Tension beständigverdunstet. In freier Luft brennen sie mit klarer, leuchtender, stark rußen-der Flamme. Die Consistenz der meisten ist dünnflüssig, nur bei wenigenist sie dickflüssig, beinahe butterartig, einige nehmen eine lrystallinische Forman. Ihr Erstarrungspunkt ist daher sehr ungleich; einige gestehen bei 0°,einige bei noch niedrigeren Graden, andere dagegen bleiben bei gewöhnlicherLufttemperatur erstarrt. Sie zeigen in dieser Hinsicht ein ahnliches Verhal-ten, wie die fetten Oele, und können, wie diese (t Th. S- 26.), Gemengevon mehreren Oelen von ungleichen Erstarrungspunkten scpn, so daß esdurch Abkühlung glückt, einige derselben mein erstarrendes, bei gewöhn-licher Temperatur festes Oel, und in ein bei niedriger Temperatur flüssigbleibendes Oel zu trennen. Wir können daher diese beiden Oele durch ana-loge Namen, wie bei den fetten Oelen, von einander unterscheiden, indemwir mit Berzelius das feste Oel Stearopten und das flüssige Elaeopten(von n?-^»!, flüchtig, g>c«^, Talg und k'X«<i>> Oel) nennen, wodurch wirden Uebelstand vermeiden, die festen flüchtigen Oele, wie es bis jetzt üblichist, Campher zu nennen, welche Benennung dann der bekannten ausgezeich-neten Substanz allein bliebe. Man trennt diese beiden Oele nach dem Er-kalten durch Auspressen in der Kälte zwischen Löschpapier, auf dem dasStearopten zurückbleibt, während man das Elaeopten durch Destillation desPapiers mit Wasser erhält. Aus einigen Oelen setzt sich das Stearoptenbei langem Aufbewahren ab; ob es wahrend dessen auch gebildet werde, istnicht mit Gewißheit ausgemacht.
Dem Einflüsse der Luft ausgesetzt, verändern sie die Farbe, werdendunkler und nehmen nach und nach Sauerstoff auf. Dieß fangt mit ihremersten Freiwerden aus der Pflanze an, geschieht anfangs stärker und nimmtnachher ab. Das Licht wirkt dabei sehr bedeutend mit. Es entwickelt sickdabei aus dem Oele etwas Kohleusäuregas, das aber bei weitem nicht dao
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