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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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Ole« aotliere»

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mit Wasser könnte der zplriw, l^ector vom Oele abgesondert werden.Dieser gleichsam unwägbare Stoff (l»<zuilivi in ponä»; «pinlunm, in-venire non pntui) ist es, der den geruchvollen Pflanzen, besondersBlumen, als Lilien, Narcissen, Maiblümchen, die keine Spur vonätherischem Oele, aber wohl ein sehr geruchwlles Wasser geben, den Ge-ruch ertheilt. Macquer führte als einen Beweis sür die Richtigkeitder Ansicht Boerhaave's an, daß, wenn man bei der Destillation desWassers über geruckvolle Pflanzen dasselbe, anstatt es ins Sieden zu brin-gen, bei gelind« Wärme überzieht, man zwar ein sehr geruchvolles Was-ser, aber kein ätherisches Oel erhalte, weil in diesem Falle nur der«pinlu« Neolor übergehe, der auch schon bei einer sehr gelinden Tem-peratur verdunste, während das Oel selbst die Siedehitze des Wassers zuseiner Verflüchtigung erfodere. Diese Annahme von einem «pirilul Keclorin den ätherischen Oelen blieb noch ein halbes Jahrhundert nachBoer-ha « ve allgemein herrschend, bisF 0 urcr 0 y den Grundsatz aufstellte, daßdie Fähigkeit, unser Geruchsorgan zu afficiren, mit sehr verschiedener che-mischer Mischung verbunden seyn könne, und daß man also so viele verschie-dene Gassen von zpiriwl Keelorel aufstellen müsse, als es Classen vonriechbaren unmittelbaren nähern Principien des Pflanzenreichs gebe. Fernerbewiesen Gren und Fourcroy, daß die Verharzung der ätherischenOele durch den Zutritt des Sauerstoffes der Luft bewirkt werde, fo daß jeneAnsicht gänzlich aufgegeben ist, und die ätherischen Oele als solche als dieUrsache des Geruches bei den riechenden Pflanzen angesehen werden.

Buchner (Repert. XV. S. 57.) hat die Ansicht ausgesprochen, daß,in Folge der bekannten Erfahrungen, wie verschiedene Pssanzcnstoffe, alsrinr« Verb««, Kc>l»rum, 8a!»l,u<:i, scharf getrocknet fast geruchlos wer-den, aber, wenn sie an feuchter Luft erweicht werden, wieder Geruch er.halten, das Wasser als das Vehikel anzusehen ftp, durch welches die äthe-rischen Oele als Hydrat verflüchtigt werden, und auf die Geruchsorganewirken. Daher müsse man die ätherischen Oele nur mit Wasser rectificiren;daher müsse m«n Pssanzentheile, die reich an ätherischem Oele sind, um siezu conserviren, gut getrocknet und an einem trocknen Orte, vor dem Zu-tritte des Lichts geschützt, aufbewahren. Eine Bedingung sey jedoch nochnothwendig zur Entwickelung des Geruchs, vielleicht Elettricität, wenigstenstonne man nur so begreifen, warum frisch destillirte Wässer, die gleich nachder Destillation fade und widrig riechen, an einem kühlen Orte der Luftausgesetzt bald ihren natürlichen angenehmen Geruch zeigen.

Robiquet (Trommsd. N. I. V. 2 T, 153.1 hat die Meinung auf-gestellt, daß das Ammoniak das Vehikel sey, durch welches erst das Arom«vieler Stoffe verflüchtigt werde und Geruch erzeuge. Er beruft sich aufeine Erfahrung Vauquelin's mit dem Tabak, dessen destillirtes Wassereine» faden und krautartigen Geruch hatte, dessen Geruch aber höchst starkund durchdringend wurde, als man Kali (das ein ammoniatalisches Salzzersetzte) oder Ammoniak hinzusetzte. Eben so beruhe die Entwickelung des

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