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Olea aetlierea
doppelten Gewichte in kaltem und in noch weniger lochendem Wasser auf.Aus der kochend heiß gesättigten Auflösung schießt es beim Erkalten inPrismen an. Die Krystalle zerfließen sehr langsam an der Luft; nachBerzelius kann diese Eigenschaft nur einem Salze mit noch größeremUeberschusse an Säure zukommen, da er die Krystalle dieses Salzes ander Luft unveränderlich fand. Die Krystalle enthalten Wasser, und be-stehen »ach Thomson aus 1 At. Natron, 2 At. Schwefelsäure und 4At. Wasser, das Salz ist also nach dieser Angabe ^«'^' ->. /,II --1843,145, und besteht hieraus berechnet aus 21,21 Natron, 54,28Schwefelsäure und 24,41 Wasser. Im wafferleere» Zustande ist es dis'ä'-— 1593,227 und besteht, hieraus berechnet, aus 28,«6 Natron und1i,y4 Schwefelsäure. Dieses wasserfreie Salz kann zur Vereitung vonwasserfreier Schwefelsäure benutzt werden, die in der Nothglizhhitze da-von abdestillirt.
Das ofsicinelle neutrale oder einfach schwefelsaure Natronmuß farblos und neutral seyn, mit Aetzlali zusammengeriebeu muß eskeinen Ammoniakgeruck entwickeln; eben so wenig dürfen aus der Auflö-sung ätzendes und kohlensaures Kali etwas (Talk-, Kalk - und Thonerde)niederschlagen. Kochsalz und salzsaure Vittererde werden durch schwefel-saure Silberaussösung angezeigt, Hydrothionwasser darf weder Färbungnoch Fällung hervorbringen; Eisen und Kupfer, die dem Salze einegelbliche oder grünliche Farbe ertbeilen, werden durch Galläpfeltinctur,Blutlaugensalz, Aetzammoniak und einen blanken Eisenstab angezeigt.
Dieses Salz wird gewöhnlich in Auflösungen, das zerfallene auch inPulverform gegeben, man muß es aber nicht mit Salzen zusammenbrin-gen , deren Basis mit der Schwefelsäure schwer auflösliche Verbindungendarstellt, als Kalk-, Varyt-, Blei-, Quecksilbersalze. Im zerfallenenZustande ist es mehr als noch einmal fo stark.
Oleum ^bziiNnii »etliereum. Aetherisches Wermuthdl.Nimm: Wermuthkrautmitdem fast reifen Saamen mäßiggetrocknet, so viel als du willst,Brunnenwasser das Achtfache.Es geschehe die Destillation aus einer Desiillirblase unter fort-währendem Kochen des Wassers, so lange als ein mit Oel ge,schwängertes Wasser zum Vorschein kommt. Das erhaltene Oelwerde abgesondert. Das abgezogene Wasser werde von neuem,mit Znsatz einer hinreichenden Menge gemeinen Wassers,über eine neue Menge W ermuthtraur destillirt, das Oel ab»gesondert, und diese Operation wiederholt, bis die gewünschteMenge Oel erhalten seyn wird.