1.,'^uoi' ^minonii eau8tici
5^9
bei 4- l«" C. ins Sieden. Flüssiges Ammonial ist leichter als Wasser,und je leichter es ist, desto mehr enthält es Ammoniak. Es ist schwie-rig, seinen Gehalt an wasserfreiem Ammoniak zu bestimmen, und dieAngaben darüber sind höchst verschieden. Die zuverlässigsten sind folgen-de von H. Davy (die mit einem Sternchen bezeichneten sind durchVersuche gefunden, die üirigen nach diesen berechnet):Spec. Gew. Ammoniak Spec. Gew. Ammoniak Spec. Gew. Ammoniakder Auflosung der Auflösung der Auflösung
«,8720*
32,50
0,9326
17,52
0,9373
10,82
0,8875
29,25
0,9385
15,88
0,959?
10,17
«,9000
26,00
0,9455
14,53
0,9616
9,60
0,9054*
25,3?
«,947s
13,46
0,9692*
9,50
0,9166
22,0?
0,Y513
12,40
0,9713
7,17
0,9255
19,54
0,9545Nach D
11,56
»lton:
Spec. Gew.
Ammoniak Siedepunkt Spec. Gew.
Ammoniak
Siedepunkt
0,85
35,3
- 4° C.
0,92
17,4
4-44°
0,86
32,ü
4-3,5
0,93
15,1
4- 5«
0,87
29,9
4-10
0,94
12,8
4- 57
0,88
27,3
4-1?
0,95
10,5
4- 63
0,89
24,7
4-23
0,96
8,3
4- 70
«,90
22,2
4-30
0,97
6,2
4- 79
0,91
19,8
4-37
0,9«
4,1
4- 87
«,99
2
4- 92
Nach Ure:
Spec. Gew.
Ammoniak Spec. Gew.
Ammoniak
Spec. Gew.
Ammoniak
N,89I4
27,940
0,9227
19,875
0,9564
10,600
0,8937
27,633
0,9275
18,55«
0,9662
7,95«
0,8983
26,751
0,9363
15,900
«,971«
5,625
0,9000
26,500
0,?4I0
14,575
0,9828
3,975
0,9090
23,850
0,9510
11,923
0,8887
2,650
0,9135
22,525
Die ofsicinelle Aetzammoniakflüssigkeit zeigt nach Verhältniß der Mengedes in ihr enthaltenen Ammoniaks die Eigenschaften desselben, nämlich deneigenthümlichen durchdringenden Geruch und einen scharfen laugenartigenGeschmack, so daß sie auf Zunge und Haut Blasen zieht. Schon bei dergewöhnlichen Temperatur der Luft läßt sie viel Ammoniakgas entweichen,daher sie in gut verstopften Glasern aufbewahrt werden muß. Einer hefti-gen Kälte schnell ausgesetzt, erstarrt sie zu einer undurchsichtigen gallertarti-gen Masse; bei langsamer Abnahme der Temperatur bis zum Gefrierpunkteder Flüssigkeit schießt sie in langen, seidenartig glänzenden Nadeln an. Sieneutralisirt die Säuren und bildet damit die Ammoniaksalze; sie wirkt aberauch auf mehrere Metalloryde auflösend, z. B. Gold, Silber, Kupfer, Zink,
Dulk's preuß.Marmak. II. 34
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