Kali tartaricum
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sechs Unzen käuflicher re«tificirtel Vchwe»felsäure,die mit
achtzehn Unzen desiillirten Wassersvorher vorsichtig gemischt worden sind.
Die filtrirte Auflösung bringe nach den Regeln der Kunstin Krystalle und bewahre diese gut auf.
Sie müssen farblos, sehr sauer, an der Luft ein wenig »er«witternd, und in zwei Theilen Wasser auflislich seyn.
Die nöthigen Erörterungen über dieses Salz sind in dem Obigenbereits gegeben worden.
Kali tai-t«l-!pum. Weinsteinsaures Kali.Clai-tai-u» t«rt«i-izHluz. Tartarisirter Weinstein. I^rtr«
Nimm: kohlensaures Kali aus der Potasche, sovielals du willst,löse es auf in
dem Achtfachen heißen gemeinen Wassers.Sehe nach und nach hinzu
gereinigten Weinstein,bis das Aufbrausen aufhört. Die gehörig neutralisirte Flüssig,teit dicke bei gelinder Wärme zur Trockne ein. Die Masse löse in
zehn Theilen kalten desiillirten Wassersauf, und stelle es sechs und dreißig Stunden hindurch bei Seite.Dann werde die Flüssigkeit filtrirt, und bei gelinder Wärme zurTrockne verdampft. Bewahre es in gut verschlossenen Gefäßen auf.Es fty ein sehr weißes Pulver, durchaus neutral, von me-tallischen völlig, von salzigen Unreinigketten, soviel als es erhnl«ten werden kann, rei. Beigemischte Metalle, nämlich Eisenund Zinn, werden durch Schwefelwasscrstoffammoniatflüssigkeitund durch schwefelwasserstoffhaltiges Wasser und Auflösung desNiederschlages in Schwefelwasserstoffammoniakflüssigkeit erkannt,die fremdartigen Salze bleiben entweder nach der Auflösung invier oder zehn Theilen desiillirten Wassers zurück, oder könnenauch durch die Auflösungen des salpetersauren Silbers, des sal-petersauren Baryts und des oralsauren Ammoniaks erforscht werden.
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