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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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Kali «ulliliurieum aci6um

t Nt. Schwefelsäure aufnehmen, und bildet dann das zweifach schwe-felsaure Kali, Kali Ki.üuIsiKui-lcun,, saures schwefelsaures Kali,K«li lulpkuncum aeiäum. Auf i At. neutrales schwefelsaures Kali 1091,081 wird demnach i At. Schwefelsäure 5«i,i65 oder auftun Salz 45,9 Säure genommen werden müssen. Da nun dasSchwe-felsäurehpdrat, das Vitriolil, in inn Tb. «1,5 trockner Schwefelsäureund »8,5 Wasser enthält, so sind die erfoderlichen 45,9 trockner Saurein 56,4 Schwefelsaure enthalten; wir erhalten also das zweifach schwe-felsaure Kali, wenn wir 56,4 concentrirte Schwefelsäure mit 2 Th.Waffer verdünnen und hierin 100 Th. einfach schwefelsaures Kali auf-lösen und krpstallisiren.

Dieses Salz wurde zuerst von Lowitz zur Gewinnung seiner con-«ntrirten krystallisirbaren Essigsäure dargestellt. Eine Zeit lang hat esals ein Arcanum eine Rolle gespielt; ein angeblicher Naron von Hirschverkaufte es nämlich unter dem Namen philosophisches Goldsalz (3«l>l!l> pliilolopliicum) zu hohen Preisen. Klaproth untersuchte es,und deckte den Betrug auf.

Das zweifach schwefelsaure Kali schießt in Prismen an; es schmecktsauer und fast beißend, schmilzt leicht, wird flüssig wie Oel, und ver-liert durch starkes Glühen seinen Ueberschuß an Säure. Es verwittertan der Luft schwach auf seiner Oberfläche. Es ist in 2 Th. kalten Was-sers löslich, von kochendem bedarf es etwas über die Hälfte. Listman i Th. Salz in iz Th. Wasser in der Wärme auf, so krystallisirtbeim Erkalten ein Theil als einfach saures Salz heraus (Geiger indessen Magazin IX. S, 2Z1). Auch durch Alkohol wird aus der wäß-rigen Auflösung neutrales Salz gefällt. Es besteht nach Geig er aus:Kali 32,53; Schwefelsäure 54,?7; Wasser I2,?n, ist also zusammenge-setzt aus i At. Kali ( 589,916), 2 At. Schwefelsäure ( 1002,330)und 2 At. Wasser ( 224,958), erhalt also die stöchiometrische ZahlI<İ ->- 2 II1817,204. Das hiernach berechnete Verhältniß derBestandlheile ist 32,45 Kali, 55,16 Schwefelsaure und 12,38 Wasser.

Gewöhnlich wird zur Bereitung dieses Salzes auf 1 Th. neutralesschwefelsaures Kali i Th. concentrirter Schwefelsäure vorgeschrieben,und dieses der stöchiometrische« Rechnung nicht völlig entsprechendeVerhältniß ist auch im Anhange der Pharmakopoe aufgenommen wor-den, in folgender Vorschrift:

*K«Ii «ulpKui'ioum aoiäum. Saures schwefelsauresKali.

(Lizulrilias l<«Iicuz.)

Nimm: pulverisirles gereinigtes schwefelsaures Kalizwölf Unzen,Löse es auf in