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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
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507
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Kali LuIpKul-iouin äepuratuin

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durch den Wasserstoff des zersetzten Wassers wird so viel Schwefel, alszur Bildung der ersten Schwefelungsstufe erfoderlich ist, in Schwefel»Wasserstoff umgeändert, welcher gasförmig entweicht, der übrige Schwe-fel fallt, mit einem sehr geringen Theile Wasserstoff verbunden, alsSchwcfelmilck zu Boden. Diese Eigenschaften sind zugleich die Kenn-zeichen der Güte des Präparats. Ein nicht gehörig bereitetes oder schlecktaufbewahrtes Präparat wird, mit Säuren in Berührung gebracht,wenig Schwefelwasserstoffgas, dagegen schweflige Säure entweichen las-sen, die sich durch ihren eigenthümlichen Geruch zu erkennen giebt. DieSchwefelleber zum Bade unterscheidet sich bloß dadurch, daß zu ihrerBereitung weniger reine Materialien angewandt werden.

Die Schwefelleber wird bisweilen innerlich in der Auflösung, inSäften gegeben; ihrer leichten Ersetzbarkeit wegen muß nur soviel davonverordnet werden, daß es zum Verbrauch auf einen Tag ausreicht.Häufiger ist die Anwendung der Schwefelleber zu Bädern, um die.Schwefelbäder der natürlichen Heilquellen zu ersetzen, welche man da-durch am besten nachahmen kann, daß man das Wasser mit etwas wenigSäure versetzt, und dann Schwefelleber und Kreide unter das Wassermischt; es erfolgt eine ganz allmälige Entwickelung des Schwefelwasser-stoffgases und des kohlensauren Gases, VestandtheUe der natürlichenSchwefelquellen, welche Gasarten sich dem Babewasser beimischen.

Kali sl,hi/iul-/cu/n «iepui'Htuui. Gereialgtes schwefel»saures Kali.

(^roanum «iuplicatum «ler». 'lartaruz vitriulatu» 6er>. 8ul>pli«3 l<i>Iicu« ciepuratu«.)

Gut krystallislrtcs und sehr weißes rohes schwefelsau-res Kali werde mit kaltem gemeinen Wasser abgewaschenund getrocknet.

Es kann auch aus der nach der Destillation der Salpeter-saure zurückbleibenden Salzmasse bereitet werden. Diese löse ineiner hinreichenden Menge gemeinen Wassers durch Kochenauf, und neutralisirc die etwa überschüssige Saure mit kohlensau-rem Kali. Dann werde die Flüssigkeit filnirt, und nach den Re-geln der Kunst in Krnstalle gebracht, welche getrocknet aufbewahre.Es sep völlig neutral, von der Verunreinigung mit Kupferund Zink, welche auf dieselbe Weise wie in dem rohen schwefel-sauren Kali erforscht werden, gänzlich, von Eisen aber, welchesdurch Galläpfeltinctur angezeigt wild, und auch von fremdartigenSalzen soviel als möglich frei.

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