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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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Kali nitlieuln 6e^)ur«tuln

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welche dieses Salz immer in Menge enthalten. Gewöhnlich enthält eraber auch noch «»zersetzte salpetersaure Kalk-, Bitter- und Alaunerde, weildie Salpetersleder es oft an der zur Zersetzung der erdigen Salze nöthi-gen Menge Asche fehlen lassen, und hiervon erhält der Nohsalpeter einefeuchte Beschaffenheit. Um ihn nun hiervon zu reinigen, bnngt manin einem lupfernen Kessel eine beliebige Menge Waffer ins Sieden, löstdarin so viel rohen Salpeter auf, als das Wasser aufzulösen vermag, undversucht, ob die Auflösung von einer Polaschenauflösung getrübt wird, in»reichem Falle man so lange davon zusetzt, bis kein Niederschlag mehrerfolgt, siltrirt dann die Auflösung, und stellt sie zum Krpstalliüleu hin.Die bei dem Erkalten der Lauge gebildeten Krpstalle spült man gut mitWasser ab und trocknet sie. Die abgegossene Lauge wird von neuem ver-dunstet und zum Krystallisiren hingestellt, welches Verfahren man solange wiederholt, als noch reine Salpeterkrvstalle entstehen

Die Reinigung des rohen Salpeters im Großen geschieht auf mancher-lei Weise. In Frankreich legt man denselben in Haufen übereinander, undwäscht ihn mit der nach dem Läutern des Salpeters übrigbleibendenMutterlauge aus, die man nach und nach in kleinen Gaben darübergießt. Diese Lauge ist schon mit Salpeter gesättigt, und löst nichts mehrdavon auf, sondern zieht statt dessen die fremden Salze aus. Der aufdiese Weise gewaschene Salpeter wird nun in lochenden, Wasser aufgelöst,und die Lösung mit ,^,75 sdem Gewichte des Salpercrs) aufgelöstemTischlerleim abgeklärt, die geklärte M/Meit hlerauf in einer freistehen-den kupfernen Pfanne aufgebläht, und gegen das Ende hin beständigumgerührt, so daß der Salpeter in kleinen Körnern zu Boden fällt, dieman in besondere Gefäße ausschöpft, abtropfe» läßt, dann nach und nachmit einzelnen kleinen Portionen reinen Wassers übergießt, bis die Mut-terlauge ausgewaschen ist, und endlich trocknet. Die rückständige Mut-terlauge wird, da sie noch viel Salpeter enthält, der Lösung des nochungeläuterten Salpeters wieder zugesetzt. Das Umrühren der Salpeter-lauge geschieht, um die regelmäßige Krystallisatiou zu.stören; die Salpe-terkrvstalle, sie möge» nun größer oder kleiner sepn, enthalten nämlicheine Menge longitudinaler Zwischenräume eingeschlossen, welche Mutter-lauge enthalten, die sie durch Haarröhrenkraft behalten, und weshalb dieKrpstalle, ungeachtet das solide Salz rein ist, gleichwohl eine Portion un-reiner Mutterlauge enthalten. Aus diesem Grunde giebt also die gestörtekörnige Krpstallisation ein viel vortheilhafteres Resultat. Auch geschieht esin Folge dieser eingeschlossenen Mutterlauge, daß krystallisirter Salpeter,der nicht durch Erwärmung getrocknet worden war, wenn er, selbst nachlanger Aufbewahrung, im Mörser zerrieben wird, zusammenklebt undfeucht scheint, weil diese Mutterlauge hervorkommt, sobald die Höhlungengeöffnet werden. Wenn man dann die zerriebene Masse trocknet, sohört dies auf, und dies Salz kann dann zu Pulver zerrieben weiden.In Schweden wird der auf ähnliche Weise ausgewaschene SalpeterDult's preuß. Pharma!, ll. 22

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