tü^ral^l'um ox)llulaluin ni^luin ^67
silberorydul und salpetersaures Ammoniak. Das Verhältniß dieser Bestand-teile ist nach der von Mitscherlich unternommenen Analyse folgendes:Quecksilberorydul88,95;Ammoniak 2,«6; Salpetersäure?,52. 5.-98,73.Suchen wir dieses Salz, dasselbe als eine chemische Verbindung betrach-tend, den stöchiometrischen Verhältnissen anzupassen, so können wir esals zusammengesetzt ansehen aus 4 Atom salpetersaurem Ammoniak und5 Atomen Quecksilberorydul und können es demzufolge nach Mitscher-lich bezeichnen als ?itl'^-^3tl^ — 8786,«« (nämlich 89i,5l<i^7894,935). Berechnen wir nach dieser Formel das Verhältnlß der Bestaud-theile in im», so erhalten wir Quecksilberorydul 89,8 und salpctersanresAmmoniak il»,2, dieses letztere bestehend aus 2,4« Ammoniak und 7,74Salpetersäure. Die Vauerstoffmenge in der Salpetersäure «erhält sich zuder Sauerstoffmenge in dem O.ueMberoilN»ul wie 5:3. Wir finden hier-nach die Resultate der stöchiometrischen Rechnung mit den Resultatender chemischen Analyse so genau übereinstimmend, daß hierdurch die An-nahme Mitscherlich's, das Hahnemann'sche Quecksilber se» eine che-mische Verbindung nach obiger Angabe, sehr wahrscheinlich wird, unddieselbe ist auch in unsere Pharmakopoe aufgenommen worden, durch die Be-nennung des Präparats: dlill« »mmnnirul cum Ox^Hn l^dlai-ß^i-olo.Dieser Annahme entgegen sehenTrommsdorff, Geiger, Büch-ner, Pagenstecher u. A. dieses Quectsilbervravarat nur als ein Ge-menge an von Salpetersäure, Ammoniak, Quecksilberorydul und metallischemQuecksilber. Pagenstecher sVuchn. Repert. XX VIl. S. t.1 folgert ausseinen wiederholt über diesen Niederschlag angestellten Versuchen, daß der-selbe ein Gemenge sey von Quecksilberorydul, von basisch falpetersauremQuecksilberorydul, von fein zertheiltem metallischem Quecksilber, und voneinem Ammoniakquecksilbernitrat, worin das Quecksilber im Zustande desOryds befindlich ist, «nd daß dieses Nitrat aus dem salpetersau'ren Queck-silberorydul jedesmal mit metallischem Quecksilber vermengt niederfalle.Nach Sonbeiran (Vuchn. Repert. XXV. S. 83 und 221.1 ist diesesPräparat ein bloßes Gemenge von Quecksilberorydul und basisch falpetersau-rem Quecksilberorydulammoniak. Sehr häufig enthält nun zwar wirklichder Niederschlag metallisches Quecksilber, indessen möchte wohl nicht behaup-tet werde» können, daß dieses metallische Quecksilber zu der chemischen Be-schaffenheit des Niederschlages gehöre, vielmehr rührt dasselbe wohl von derSchwierigkeit her, genau den Zeitpunkt zu treffen, in welchem man mitdem Zusätze des Aetzammoniaks aufzuhören hat. Wird uämlick nicht Am-moniak genug zugesetzt, so wird fast nur reines Quecksilberorydul ausge-schieden, dessen Ausscheidung im Anfange ganz rein erfolgt, und das Prä-parat enthält nicht genug salpetersaures Ammoniak, da das unauflöslicheDoppelsalz aus Quecksilberorydul und falpetersaurem Ammoniak sich nur erstdann bilden kann, wenn das durch das Ammoniak ausgeschiedene Quecksil-berorydul salvecersaurcs Ammoniak in der Auflösung vorfindet, mit dem essich während des Niedersinkens verbindet. Wird etwas zuviel Aetzammoniat