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«uflösung, die l 3H. Sublimat gegen 40,n<w Th. Wasser enthält, dieGegenwart desselben durch eine dunkelgraue Färbung, bei geringer«Verdünnung durch einen grauen Niederschlag «n, wahrscheinlich dadurch,daß Zinncklorid gebildet, und metallisches Quecksilber ausgeschieden wird.Das Zinnchlorür muß aber zu diesem Zwecke am besten frisch und mitder Sorgfalt bereitet sc»n, daß es kein Chlorid enthalte. Eiweißstoffhindert im frischen Zustande die Empfindlichkeit des Reagens nur wenigoder fast gar nickt; ist aber der Eiweißstoff coagulirt, so enthält das mitdemselben digerirte Wasser keinen Sublimat, dieser wird aber in demcoagnlirteu Eiweißstoffe durch das Zinnchlorür entdeckt, indem ein Tro-pfen desselben die Substanz beinahe schwarz färbt. Bei Untersuchungenist es also nicht bloß nöthig, die im Magen enthaltene Flüssigkeit, son-dern auch die Magensubstanz selbst zu prüfen. Salzsäure, welche nachProust die im Magen vorhandene Säure ist, bindert nickt die Einwir-kung des Zinnchlorürs auf Sublimat, wenn Eiweißstoff vorhanden ist,sondern scheint dieselbe noch deutlicher dadurch zu machen, daß sie dieCoagulation des Ciweißstoffes befördert, und den schwnrzgraueu Nieder-schlag noch deutlicher erkennen läßt. Nicht viel weniger empfindlich istdas Schwefelwasserstoffgas (siehe Reagentien, Hqua I>^6ro5u!pl,ui»ll>).
Demnächst ist eins der empfindlichsten Reagentien auf Quecksilber inseinen Verbindungen das metallische Kupfer. Eine kleine blanke Kupfer-münze wird noch vollständig mit einer grauweißen Haut überzogen, diedurch Politur Silberglanz annimmt, wenn auch nur ^ Gran des Queck-silberfalzes vorhanden ist, ja noch bei ^ Gran absoluter Menge zeigensich einzelne weiße Flecke. Zur Beförderung dieser galvanisch-elektrischenReduction des Quecksilbers aus allen seinen Verbindungen kann maneinen Tropfen Salpetersäure hinzufügen. Eine andere nette Methodeder Reduction des Quecksilbers hat Nicole angegeben: Man umwin-det einen goldnen?,ing schraubenförmig mit einem kleinen Staniolblütt-chen. Sodann bringt man die verdächtige Flüssigkeit, wenn es erfoder-lick ist, durch Verdunsten concentrirt, oder die verdächtige Substanz mitsoviel destillirtem Wasser befeuchtet, daß eine Art von Teig entsteht, inein Uhrglas, und senkt nun den kleinen galvanischen Apparat (den mitStaniol umwundenen Ring) hinein. Der Zusatz eines Tropfens Salz-säure bewirkt die Zersetzung des Quecksilbersalzes; das reducirte Quecksilberbegiebt sich an den negativen Pol, an das Gold, mit dem es sich amal-gamirt, und das Chlor oder die Säure, mit dem das Quecksilber odermit welcher das Quecksilberoryd verbunden war, an das Zinn. Endlichkann man das Quecksilber aus seinen Salzen dadurch abscheiden, daß mandiese mit kohlensaurem Kali oder Nation in einer unten zugeschmolze-nen Glasröhre zum Glühen erhitzt, wobei sich das Quecksilber (dessenOrpde bei der Glühhitze reducirt werden) in metallischer Gestalt sublimirt.Uebergießt man animalische Stoffe mit einer Auflösung von Quecksil-berchlorid, so verbinden sie sich mit dem Salze, schrumpfen etwas zusam-