4I4 H^ärarg^rum inusiatioum corl-osivum
von Quecksilberchlorid zu digeriren, wodurch die fremden oxybationsfähl»geren Metalle ausgezogen werden.
(Ueber die Eigenschaften des reinen Quecksilbers siehe!. Th. S. 5«.)
ll^ärarß^i'uln inurlatlouni «orrosivum. Netzendes
sal;sa»res Q»eckfilber.
(^lereuriu« 8ui,!imntu3 corrnzivu«. Aetzendel Quecksilber«sublimat. LioKloretum U^ärsr^^ri. Doppelt Chlorqueck-silber. Quecksilberchlorid.)Nimm: gereinigtes Quecksilber zwölf Unzen.Schütte sie in eine gläserne Retorte und gieße darauf
zwanzig Unzen roher Schwefelsäure.Dann setze die Retorte im Sandbade dem Feuer aus, bis nachdem UeberdeMiren des Wassersund derEntwickclmigder schwefli-gen Säure der Inhalt gänzlich in eine weiße trockne Masse ge«bracht seyn wird. Diese mische zerrieben vorsichtig mit
einem gleichen Gewichte trocknen salz sauren Na-trons.Hierauf sublimire auS einem Kolben, oder lieber aus einer glä-sernen Retorte, die nur bis zum dritten Theile angefüllt, undin Sand gestellt worden, mit welcher eine Vorlage ohne Lu-tum verbunden ist, bei im Anfange gemäßigtem, nach derVertreibung der zuerst zum Vorschein kommenden Wasser» undSalzsäuredämpfe aber stufenweise verstärktem Feuer. Diesublimirte knMttinischc Masse bewahre vorsichtig, den Verord-nungen gemäß, auf.
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Den Quecksilbersublimat sollen die Chinesen schon lange vor Ankunftder Europäer in ihrem Lande gekannt haben. Die Bereitung desselben istzuerst nn z. Jahrhundert vo» Geber angeführt und beschrieben worden,und dlcse bestand darin, daß 1 Th. Quecksilber, 2 Th. zur Roche gebram,»ler Vuriol, 1 Th, calcinirter Alaun, i Th Kochsalz und 5 Tb. Salpeterzusammen suhlimirt werden sollten. Rbazes, Aviceuna nnd mehrereandere ältere Chemiker befolgten im Wesentlichen dasselbe Verfahren, nurdaß sie theils die Verhältnisse aufmannigfacbe Art abänderten, theils einenund den andern Stoff wegließen oder auch zusetzten. Im Jahr i?m> machteKunkel feine BereitunaMiethode bekannt, nach welcher 12 Th. Quecksil-ber mit 2uTH, coucentlirter Schwefelsäure in einer Retorte erhitzt wur-den, bis alles Quecksilber in trocknes schwefelsaures Quccksilberoiyd ver-wandelt worden, dieses dann mit gleichviel Kochsalz gemengt, und das