H^ärai^rum ^epuralum
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Tropfen während des Kochens verhindert. Den RetortenHals verlängert mandurch einePapiertüte, die in eine Wasser enthaltende Vorlage geführt wird,so daß sie wenig über die Oberfläche des Wassers ausmündet. Man bringtWasser in die Vorlage, damit nicht die heißen Quecksilbertropfen unmittel-bar auf das Glas fallen, und das Meißen der Vorlage veranlassen, DieDestillation darf nickt zu lange fortgesetzt werden, weil das zuletzt überqe-hende Quecksilber nicht mehr so rein ist. Die Hitze muß allmilig bis zumKochen des Quecksilbers gesteigert, und bei diesem Grade erhalten werdenwobei die Destillation ohne alle Gefahr des Zerreißens der Netorte bewirktwird. Ein chemisch reines Quecksilber kann jedoch durch diese Operationnicht erhalten werden, theils weil das Metall im Kochen bisweilen Tropfenmechanisch aufwirft, die mit in die Vorlage fallen, theils weil gewisse "e-«irungen, z. B. von Wismuth und Zink, wirklich zum Theil mit demQuecksilber überdestilliren. In seiner vollkommensten Reinheit erhält mandas Quecksilber nur, wenn es aus reinem Zinnober, mit einem gleichenGewichte Kalterde oder Cisenfeile gemischt, destillirt wird, undWi»t I erschlägt vor, zu diesem Endzweck Tchwefelquecksilber künstlich dadurch zubereuen, daß man i Th. reinen Schwefel in einem flachen irdenen »efäßeschmelzt und K Tb. käufliches Quecksilber zuseht, hierauf die Mischung unierbeständigen, Umrühren mit einem Glasstabe so lange mäßig erhitzt bis die-selbe in eine schwarze Masse übergegangen, in welcher kein unaufqenomme-nes Quecksilber mehr sichtbar ist, wobei fast immer der Act der Verbindungmit Entflammung bes Gemisches verbunden ist, die sogleich durch einen «utpaffenden Deckel «stickt wird. Die erhaltene schwarzgraue Masse wird miteinem gleichen Gewichte fein zerriebenem Aetzkalk gemischt und derDestilla-tion unterworfen. Man kann auch Zinnober mit 6mal seines GewichtesMennige mischen, und dieses Gemenge destilliren, wobei Schwefelblei undschwefelsaures Bleioryd in der Retorte zurückbleiben. Es verflüchtigt sichbei diesen Operationen das Quecksilber im Augenblicke der Entbindung, undes findet gar kein mechanisches Aufstoßen des Quecksilbers statt. Auch ausdem ätzenden Sublimat erhält mau völlig reines Quecksilber, wenn maneine Sublimataufiösung mit eisernen Nägeln in einer eisernen Pfanne unterfortwährendem Umrühren mit einem eisernen Spatel kocht, solange, bisder zuletzt genommene reine Spatel nicht mehr mitQuecksilbertügelchen über,zogen wird. Das Chlor tritt wegen näherer Verwandtschaft «n das Eisenund Quecksilber scheidet aus; dieses muß dann mit Salzsäure und Wasserabgewaschen und getrocknet werden. Eben so wird aus dem rothen Queck-sllberorpde gelegentlich, bei Bereitung des Sauerstoffgases aus demselbenreines Quecksilber erhalten. Man reinigt auch das Quecksilber dadurch, daßman es Mit verdünnter Schwefelsäure schüttelt, und die Säure so oft er-ueuelt, bis eine frische Quantität derselben bei dem Schütteln nicht mehrtrübe wird. Dann wird es durch öfteres Schütteln mit Wasser von anhän-geuder Säure befreit und getrocknet. Aehnlich ist die Methode, das Queck-silber mit einer geringen Quantität Salpetersäure, oder mit einer AuMunaDult's pieuß.Pharma!. II. 28
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