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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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428
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H23 n^ärar^ruin ammoniato lnuricütlcuin

ckeln Ammoniak, scheiden Quecksilberoryd aus, wodurch eine gelbe Farbeerscheint. In Salzsäure löst es sich leicht und vollständig auf, und dieseAuflösung wird durch Alkalien und Ammoniak weiß gefällt.

Ueber die chemische Constitution dieses Präparats erklärt sich Nerz e-liusin seinem Lehrbuche der Chemie dahin, daß dasselbe ein basisches Salzsey, aus Quecksilberchlorid und Ammoniak bestehend. Dieser Angabe wirdin der Recension über dieses Lehrbuch in den Göttinger gelehrten Anzeigenwidersprochen, und als die Zusammensetzung dieses Doppelsalzes folgende an»gegeben: Das Quecksilberchlorid und Quecksilberoryd enthalten beide gleich-viel Quecksilber, so daß das Chlor mit allem Quecksilber verbunden dasselbein CHIorür, der Sauerstoff mit allem Quecksilber verbunden dasselbe in Orn-du! verwandeln würde; das Ammoniak ist in dem Verhältnisse vorhanden,daß der Wasserstoff von der Hälfte desselben den Sauerstoff des Quecksilber-olyds in Wasser, und der Wasserstoff der andern Hälfte das Chlor desQuecksilberchlorids in Salzsäure verwandeln würde. So erklären sich dannleicht die Prooucte der Zersetzung durch die Hitze. Als Erklärung der Ent-stehung wird diese gegeben: wenn Ammoniak zu Quecksilberchlorid gesetztwird »siehe weiter unten), so wird ein Theil von letzterem zersetzt, es bildetsich Salmiak und Quecksilberoryd, dieses tritt aber sogleich in Verbindungmit einem zweiten Theile Quecksilberchlorid und mit einem zweiten TheileAmmoniak in dem vorhin angegebenen Verhältnisse, und so wird der weißeNiederschlag gebildet, welcher von Einigen auch als ein Doppelsalz vonQuecksilberchlorid'Ammoniak und Quecksilberoryd-Ammoniak betrachtet wird.

Nach Trommsdorff könnte man diese Verbindung betrachten alsein Doppel salz, bestehend aus t Antheil Quecksilberchlorid, 3 AntheilenQuecksilberorpd-Ammoniak, st daß in dieser letzteren Verbindung das Queck-silberoryd die Rolle der Säure übernehme.

Buch» er hat seine Meinung dahin ausgesprochen, daß mehrereMetaUoryde, namentlich das Quecksilberchlorid (ätzender Sublimat) slchwieSäuren verhalten, und sich mit Ammoniak und andern Salzbasen zu Sal-zen verbinden, so daß wir den weißen Quecksilberpräcipitat füglich quecksil-verchloridsaures Ammoniak nennen dürften.

H en nel löste ein Mischungsgewicht corrosiven Sublimat -- 272 (beiden hier gebrauchten Zahlen ist Wasserstoff---1 angenommen) in Wasserauf. Der Sublimat besteht aus 2 M. G. Chlor und 1 M. G. Quecksil-ber; beim Auflösen in Wasser wird nach dem Verfasser salzsaures Quecksil»beroryd gebildet. Als dieses eine M. G. Sublimat mit 2M. G. Ammo-niak (l7 . 2 - 24) in gelöstem Zustande gemischt wurde, entstand eineneutrale Verbindung, es bildete sich weißer Präcipitat, und 1 M. G. Sal-miak (d. i. <? Ammoniak 4- ?7 Salzsäure 54) blieb in der Lösung.Es-waren also die 2 M. G. Chlor des Sublimats auf Kosten des Waffersin Salzsäure verwandelt, welche sich mit den 2 M. G. Ammoniak zuSalmiak vereinigten, d. i. 2 M. G. Sauerstoff traten an das Quecksilberund bildete» l M. G< Quecksilberoryd, welches mit 1 M, G. Salmiak